PadelTestLab

Dunlop Fx Pro Gun Metal/cyan/metallic Silver

Abgeglichen mit offiziellen Daten von Dunlopwie wir bewerten

Dunlop Fx Pro Gun Metal/cyan/metallic Silver

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

79/100

91POWER82HÄRTE77KONTROLLE68AGILITÄT77BALLABSPRUNG73SWEETSPOT85RAUHEIT

Beschreibung

Gewicht370–370 g
FormDiamant
BalanceHoch
Rahmen38mm
Schlagfläche12K Carbon Special Weave
Oberfläche85/100
Kern — GummiPro EVA
BallgefühlMittel-Hart
NiveauFortgeschritten
SpielstilPower

Technologien

Force BridgeSpinBoostPower HolesSonic Core InfinergyVibroShield
VerifiziertAbgeglichen mit offiziellen Daten von Dunlopwie wir bewerten

Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist

Vorteile

  • Der 12K Carbon Special Weave liefert eine knackige, direkte Antwort beim flachen Smash: Der Ball verlässt die Schlagfläche ohne Verzögerung, und der Smash gewinnt aus der Netzzone an Tiefe Das Zusammenspiel von SpinBoost und Power Holes macht sich bei der Vibora und der geschnittenen Bandeja bemerkbar, wo die raue Oberfläche den Ball greift und enge Winkel mit Seiteneffet ermöglicht Der Sonic Core Infinergy filtert zusammen mit dem VibroShield einen Großteil der Aufprallvibration heraus – bei einem 370-g-Diamanten mit mittelhartem Pro-EVA-Kern keine Selbstverständlichkeit Das 38-mm-Profil mit Force Bridge hält den Rahmen beim Smash von der Dreierposition stabil: Bei außermittigen Treffern in Richtung Kopf ist kein Verwindungsgefühl spürbar

Nachteile

  • Die kopflastige Balance und das fixe Gewicht von 370 g rächen sich in der Abwehr: Kommt man spät an einen Ball an der Seitenwand, fehlt schlicht die Zeit, um die Fläche neu auszurichten Der Sweet Spot liegt weit oben in Richtung Kopf und fällt schmal aus; Treffer nahe am Herzstück wirken kraftlos und zwingen dazu, die Treffhöhe zu korrigieren Der Ballabsprung fällt gemessen am gebotenen Powerlevel zurückhaltend aus: Bei Abwehr-Lobs und blockierenden Volleys muss der Arm die Arbeit übernehmen, der Schläger schenkt keine Tiefe Es gibt weder eine leichtere Version noch eine Gewichtsspanne: 370 g ist der einzige Einstiegspunkt, was den Schläger für Spieler mit Ellbogen- oder Handgelenksproblemen ausschließt

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

79/100

Power
91
Härte
82
Kontrolle
77
Agilität
68
Ballabsprung
77
Sweetspot
73
Rauheit
85

Der Dunlop Fx Pro Gun Metal/cyan/metallic Silver richtet sich an fortgeschrittene Spieler mit gefestigter Technik, die mehr Leistung suchen, aber noch nicht zu reinen Turnierschlägern wechseln. Die Diamantform schiebt den Sweet Spot in den oberen Bereich des Blatts und liefert mehr Hebel und Power – auf Kosten etwas Toleranz. Die hohe Balance bringt Gewicht in den Schlag und gibt dem Schläger ein offensives Profil. Sein Gewichtsbereich von 370g ordnet ihn in die Gruppe der mittelgewichtigen Schläger ein, am verbreitetsten unter Amateurspielern.

Dunlop FX Pro Gun Metal/Cyan: 370 g Diamant-Power für den Smash von Position 3

Der Dunlop FX Pro Gun Metal/Cyan/Metallic Silver ist ein Diamant-Padelschläger mit 370 g, einer Schlagfläche aus 12K Carbon Special Weave, Pro-EVA-Kern und 38 mm Profil – konstruiert mit einem klaren Ziel: maximale Power für Spieler auf hohem Niveau, die das Angriffsspiel dominieren wollen. Das ist kein Allrounder im Powergewand. Das ist ein Schläger für Punktemacher.

Innerhalb der FX Series übernimmt er die Rolle des Power-Flaggschiffs, und die gesamte Konstruktion arbeitet auf dieses Ziel hin: hohes, fixes Gewicht, kopflastige Balance und ein Carbongewebe, das zaghafte Ausführung nicht verzeiht.

Was bringt der 12K Carbon Special Weave wirklich in der Schlagfläche?

Das 12K-Gewebe ist dichter als ein 3K-Gewebe und sorgt für eine steifere, weniger nachgiebige Oberfläche beim Aufprall. Übersetzt auf den Platz heißt das: Der Ball bleibt kürzer auf der Schlagfläche und verlässt sie schneller, mit weniger "Trampolin-Effekt".

Genau diese Steifigkeit sorgt dafür, dass der flache Smash sauber und tief durchkommt. Sie ist aber auch der Grund, warum außermittige Treffer bestraft werden: Ohne Verformung gibt es keine Fehlertoleranz, und ein Treffer zwei Finger neben dem Sweet Spot ist sofort in der Hand zu spüren.

Der Special Weave fügt ein Gewebemuster hinzu, das die Spannung im Material verteilt, und darauf sitzt das raue Finish. Diese Oberfläche ist keine Optik-Spielerei: Sie ist es, die den Ball bei der Vibora und der geschnittenen Bandeja greift.

Technische Daten des Dunlop FX Pro

Technisches DatumWert
FormDiamant
Gewicht370 g
BalanceKopflastig
NiveauFortgeschritten
SpieltypPower
Schlagfläche12K Carbon Special Weave
KernPro EVA (mittlere Härte)
Rahmen38 mm
OberflächeRau
TechnologienForce Bridge, SpinBoost, Power Holes, Sonic Core Infinergy, VibroShield

Fünf Technologien und was sie in der Hand tatsächlich bewirken

  1. **Force Bridge** – verstärkt die Verbindung zwischen Kern und Rahmen. Reduziert die Verwindung bei Treffern Richtung Kopf – genau dort, wo dieser Schläger getroffen werden will.
  2. **SpinBoost** – wirkt auf die Aggressivität der Oberfläche und erhöht die Reibung zwischen Ball und Fläche bei geschnittenen und liftenden Schlägen.
  3. **Power Holes** – das Lochmuster verändert den Luftstrom und die lokale Steifigkeit der Fläche, um zusätzliche Beschleunigung im Moment des Treffens zu erzeugen.
  4. **Sonic Core Infinergy** – dämpfender Einsatz im Rahmen, der einen Teil der Aufprallenergie absorbiert, bevor sie den Arm erreicht.
  5. **VibroShield** – zusätzliche Vibrationsfilterung, ergänzend zum Sonic Core.

Die letzten beiden Technologien machen einen Schläger dieser Bauart überhaupt alltagstauglich. Ein 370-g-Diamant mit 12K-Fläche ohne Antivibrationssystem wäre ein Schläger für kurze Sessions.

Wie er sich Schlag für Schlag verhält

Smash von Position 3 und flacher Smash. Hier rechtfertigt der FX Pro seine Existenz. Die im Kopf konzentrierte Masse fließt von selbst in den Ball, und der 38-mm-Rahmen hält stand, ohne durchzubiegen. Mit dem richtigen Timing verlässt der Ball förmlich den Platz.

Vibora. Die raue Oberfläche mit SpinBoost erlaubt es, den Winkel mit Seiteneffet zu schließen, ohne das Handgelenk zu überstrapazieren. Das ist einer der Schläge, die dieser Schläger am besten liest.

Bandeja. Funktioniert, verlangt aber Technik. Das Gewicht im Kopfbereich hilft, die Fläche beim Schnitt stabil zu halten; im Gegenzug kostet die Bandeja zur Neupositionierung mit viel Höhe mehr Aufwand als bei einem runden Modell.

Abwehr und Ball von der Wand. Der klare Schwachpunkt. Die kopflastige Balance verlangt frühzeitige Vorbereitung, und der zurückhaltende Ballabsprung bedeutet, dass der Abwehr-Lob vom eigenen Arm kommt, nicht vom Schläger. Schnelle Bälle an der Seitenwand werden unangenehm.

Volleys. Stabil mit gutem Block beim aggressiven Punktvolley. Beim kontrollierten Volley in der Platzmitte fordert der fehlende Ballabsprung mehr Schwungbegleitung.

Für welchen Spielertyp ist dieser Padelschläger gemacht?

Direkte Antwort: für den fortgeschrittenen Spieler mit solidem physischem Profil, der auf der Rückhandseite spielt oder von beiden Seiten angreift und dessen Stärke der Smash ist. Er braucht eine gefestigte Technik, eine gute Armvorbereitung und die Fähigkeit, 370 g über ein ganzes Match zu halten, ohne im dritten Satz an Armgeschwindigkeit zu verlieren.

Das ist kein Übergangsschläger vom Mittelklasse-Niveau. Mit diesem Modell von Dunlop wird ein Spieler, der seinen Schlag noch aufbaut, mehr Zeit damit verbringen, außermittige Treffer zu korrigieren, als die verfügbare Power zu nutzen.

Als Doppelpartner passt er gut zu einem eher kontrollierenden, vielseitigen Mitspieler: Der FX Pro entscheidet die Punkte, der andere hält den Ballwechsel am Laufen.

Fazit: rohe Power mit einem Komfortfilter obendrauf

Der Eindruck, den der Dunlop FX Pro hinterlässt, ist der einer Kombination aus roher Power des 12K-Carbons und der Feinheit der Spin- und Komfort-Technologien. Genau das ist sein Versprechen, und er hält es: Er haut ordentlich rein, greift den Ball gut und schont den Arm mehr, als man bei einem solchen Schläger erwarten würde.

Ehrlicherweise muss man auch sagen, wo er schwächelt. Die Handlichkeit ist begrenzt, der Sweet Spot ist schmal und liegt hoch, und der Ballabsprung hält nicht mit dem Powerlevel mit. Das sind die drei Zugeständnisse, die jeder 370-g-Diamant mit kopflastiger Balance macht, und dieser Schläger bildet da keine Ausnahme.

Wer einen Schläger sucht, der die Abwehr erleichtert oder schlecht getimte Schläge verzeiht, ist bei diesem Dunlop-Modell an der falschen Adresse. Wer sein Spiel am Netz entscheidet und ein Werkzeug will, das aus dem Smash einen Punkt macht, findet im FX Pro genau dafür die passende Konstruktion.

Im Sortiment der Marke

Im Sortiment von dunlop positioniert sich der fx pro als Alternative mit eigener Persönlichkeit. Mit einer Gesamtbewertung von 7.7/10 ist er eine solide Wahl in seiner Preisklasse.

Häufige Fragen

Für welches Spielniveau ist der Dunlop Fx Pro Gun Metal/cyan/metallic Silver?

Der Dunlop Fx Pro Gun Metal/cyan/metallic Silver richtet sich an Fortgeschrittene. Verlangt gefestigte Technik und ist nicht für Anfänger empfehlenswert.

Wie viel wiegt der Dunlop Fx Pro Gun Metal/cyan/metallic Silver?

Der Dunlop Fx Pro Gun Metal/cyan/metallic Silver wiegt 370g laut Herstellerangaben.

Welche Bewertung hat der Dunlop Fx Pro Gun Metal/cyan/metallic Silver bei PadelTestLab?

Der Dunlop Fx Pro Gun Metal/cyan/metallic Silver erreicht 7.7/10 in unserem Test, basierend auf Power, Kontrolle, Ballausgang, Handlichkeit und Sweet Spot.

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