PadelTestLab

Kombat Etna 2025

Abgeglichen mit offiziellen Daten von Kombatwie wir bewerten

Kombat Etna 2025

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

79/100

91POWER82HÄRTE77KONTROLLE68AGILITÄT77BALLABSPRUNG73SWEETSPOT85RAUHEIT

Preisspanne

Preisspanne
ab 99.95€

Beschreibung

Gewicht360–370 g
FormDiamant
BalanceHoch
Schlagflächecarbono-12k
Oberfläche85/100
Kern — GummiBlack EVA
BallgefühlMittel-Hart
NiveauFortgeschritten
SpielstilPower

Technologien

Sharp Hole System100% Carbon Fibre Tubular Frame
VerifiziertAbgeglichen mit offiziellen Daten von Kombatwie wir bewerten

Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist

Vorteile

  • Das 12K-Carbon mit rauer Oberfläche krallt sich beim Vibora und beim geschnittenen Smash regelrecht in den Ball: Der Effet kommt mit echter Rotation, und der Ballabsprung steigt nach dem Bodenkontakt spürbar hoch Die kopflastige Balance und die Diamantform bündeln die Masse im Kopf, was sich in Ballbeschleunigung beim Smash über die Drei sowie im platten Smash niederschlägt, den eine runde Form so nicht liefert Das Sharp Hole System verteilt das Gewicht neu und erweitert die Nutzfläche Richtung oberen Rahmenbereich, sodass leicht dezentrierte Smashes nicht sofort an Wucht verlieren Der mitteldichte Black EVA-Kern verhindert das steinharte Spielgefühl vieler Diamant-Modelle: Bei der festen Volley und beim Ausstieg aus der Wand ist etwas Dämpfung spürbar, sofern der Schlag entschlossen ausgeführt wird Der Rahmen aus 100% Carbonfasern in Röhrenbauweise sorgt für minimale Torsion bei schnellen Körperbällen und bei Blockvolleys gegen Smashes – die Schlagfläche bleibt stabil

Nachteile

  • Bei 360-370 Gramm und kopflastiger Balance ermüdet das Handgelenk im dritten Satz zunehmend, und wer bei der Bandeja zu spät dran ist, merkt schnell, wie lang sich der Schläger anfühlt und landet im reinen Drücken Der Ballabsprung schenkt nichts her: Bei defensiven Lobs aus dem Hintergrund muss der ganze Arm mitgehen, denn ein reines Blocken mit der Fläche reicht nicht aus Außerhalb der oberen Mittelzone bleibt er ein klassischer Diamant-Schläger: Bei tiefen Volleys, Stoppbällen und angeschnittenen Bällen wird die Antwort trocken und die Tiefenkontrolle schwierig Die ausgeprägte Rauheit sorgt zwar für zusätzlichen Effet, geht aber auf Kosten der Bälle und der Beschaffenheit der Schlagfläche selbst, besonders auf Außenplätzen mit Sand

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

79/100

Power
91
Härte
82
Kontrolle
77
Agilität
68
Ballabsprung
77
Sweetspot
73
Rauheit
85

Der Kombat Etna 2025 richtet sich an fortgeschrittene Spieler mit gefestigter Technik, die mehr Leistung suchen, aber noch nicht zu reinen Turnierschlägern wechseln. Die Diamantform schiebt den Sweet Spot in den oberen Bereich des Blatts und liefert mehr Hebel und Power – auf Kosten etwas Toleranz. Die hohe Balance bringt Gewicht in den Schlag und gibt dem Schläger ein offensives Profil. Sein Gewichtsbereich von 360-370g ordnet ihn in die Gruppe der mittelgewichtigen Schläger ein, am verbreitetsten unter Amateurspielern.

Der Kombat Etna 2025 verschleiert seine Absicht nicht: Diamantform, kopflastige Balance, Carbon-Schlagfläche aus 12K-Carbon und ein Gewicht von 360-370 Gramm. Es ist der Signature-Schläger von Manu Martín, Profitrainer, konstruiert für Spieler, die den Punkt am Netz entscheiden.

Das ist kein vielseitiger Padelschläger im aggressiven Gewand. Es ist ein reinrassiger Angriffsschläger mit allen Kompromissen, die das mit sich bringt.

Kombat Etna 2025: Die technischen Daten im Überblick

Technisches MerkmalWert
FormDiamant
Gewicht360-370 g
BalanceKopflastig
SchlagflächeCarbon 12K
KernEVA mittlerer Dichte (Black EVA)
OberflächeRau
SpielniveauFortgeschritten
SpielstilPower
TechnologienSharp Hole System, Rahmen 100% Carbonfaser in Röhrenbauweise
SpielerManu Martín

Für welches Spielniveau eignet sich der Kombat Etna 2025?

Für fortgeschrittene Spieler mit gefestigter Technik und trainiertem Arm. Die Kombination aus Diamantform, kopflastiger Balance und 360-370 Gramm verlangt frühe Vorbereitung und eigene Beschleunigung – Timingfehler werden nicht verziehen. Wer sein Spiel ans Netz verlagert und mit dem Smash abschließt, ist hier goldrichtig. Wer eher aus dem Hintergrund verteidigt, wird schnell müde.

Woher kommt das Spielgefühl von Carbon 12K und Black EVA?

Das 12K-Carbongewebe sorgt für eine steife Schlagfläche, die Energie schnell und ohne großes Einsinken zurückgibt. Genau das lässt den platten Smash sauber abkommen, ohne dieses Gefühl, dass der Ball einen Sekundenbruchteil zu lange auf der Fläche kleben bleibt.

Der mitteldichte Black EVA-Kern ist die klügste Entscheidung im Gesamtpaket. Mit einer harten Gummimischung wäre diese Kombination aus Form und Balance für fast niemanden außerhalb des Wettkampfsports zu bewältigen.

Mit mittlerer Dichte liefert der Kern ein Minimum an Dämpfung bei der Blockvolley und beim langen Impact aus dem Wandausstieg. Das Spielgefühl bleibt fest und trocken, verrät aber, wo der Ball aufgetroffen ist.

Die raue Oberfläche ist die zweite entscheidende Zutat. Beim Cross-Vibora und beim geschnittenen Smash greift diese Textur den Ball ausreichend, damit sich der Effet in einem hohen, offenen Absprung niederschlägt – nicht nur in reiner Geschwindigkeit.

Sharp Hole System und Röhrenrahmen: Was sie auf dem Platz bewirken

Das Sharp Hole System verändert die Gewichtsverteilung und die Nutzfläche der Schlagfläche und erweitert den Sweet Spot Richtung oberem Bereich. Bei einem Diamant-Schläger zählt dieses Detail mehr als bei jeder anderen Form: Der natürliche Treffpunkt beim Smash liegt oben, und genau dort wird jeder Zentimeter Fehler normalerweise bestraft.

Der praktische Effekt: Ein Smash, der zwei Fingerbreit über der Mitte getroffen wird, kommt weiterhin mit Wucht an, statt mitten auf dem Platz zu verenden.

Der Rahmen aus 100% Carbonfaser in Röhrenbauweise liefert die andere Hälfte: Torsionssteifigkeit. Bei schnellen Körperbällen und bei Blockvolleys gegen einen harten Smash öffnet sich die Fläche nicht, und der Ball fliegt genau dorthin, wohin man zielt.

Smash, Vibora, Bandeja: Wie der Schläger schlagweise reagiert

  1. **Smash über die Drei und platter Smash.** Hier ist er zu Hause. Die Kopflastigkeit erzeugt Ballgeschwindigkeit mit scheinbar wenig Kraftaufwand, solange die Ausholbewegung vollständig ausgeführt wird.
  2. **Vibora.** Das raue 12K-Carbon verwandelt den Schnitt in echte Rotation. Der Ball kommt flach heraus und öffnet sich Richtung Gitter.
  3. **Bandeja.** Hier fordert der Schläger. Die kopflastige Balance verlangt eine frühere Vorbereitung als gewohnt; kommt der Ellbogen zu spät, bleibt die Bandeja kurz und zentral.
  4. **Wandausstieg.** Funktioniert, wenn man den Ball aktiv attackiert. Wer darauf wartet, dass der Schläger die Arbeit allein erledigt, wird enttäuscht.
  5. **Volley.** Fest und durchschlagskräftig zur Plattenmitte, unangenehm dagegen bei tiefen Volleys und feinen Stoppbällen.

Wo dieser Schläger an seine Grenzen stößt

Die Handlichkeit ist der offensichtliche Preis. Bei dieser Gewichtsverteilung verlangen lange Netzduelle und Reaktionen auf Körperbälle ein starkes Handgelenk und gutes Beinarbeit.

Der zweite Nachteil betrifft den Ballabsprung. Das ist kein Schläger, der beim Hochspielen tiefer Lobs aus einer erzwungenen Position hilft: Er verlangt vollen Armeinsatz und Vertrauen in den eigenen Schlag.

Und drittens die Fehlertoleranz. Der Sweet Spot ist großzügiger als bei den meisten Diamant-Modellen, bleibt aber dennoch der eines Diamant-Schlägers.

Für wen ist der Etna geeignet – und für wen nicht?

Er passt zu einem angriffslustigen Rückhandspieler oder zu einem Vorhandspieler, der sich regelmäßig an den Smash über die Drei traut. Fortgeschrittenes Niveau, sauberer Smash-Bewegungsablauf, gute Oberkörperkraft sind Voraussetzung.

Als Doppelpartner funktioniert er gut neben jemandem mit einem kontrollierteren, leichter zu spielenden Schläger, der den Ballwechsel am Laufen hält, während der Etna-Spieler den Punkt sucht.

Er passt nicht, wenn sich das eigene Spiel im Hintergrund entscheidet, bei bestehenden Ellbogen- oder Schulterbeschwerden oder wenn die Bandeja-Technik noch im Aufbau ist.

Fazit: Ein Schläger für Punktspieler ohne Kompromisse

Der Kombat Etna 2025 hält genau das, was seine Daten versprechen: Angriff. Der Clou liegt im inneren Gleichgewicht zwischen einer steifen 12K-Schlagfläche und einer mitteldichten Gummimischung, die verhindert, dass das Gesamtpaket zu brutal ausfällt.

Im Gegenzug braucht er einen Spieler, der bei jedem Ball rechtzeitig da ist. Mit trainiertem Arm und sauberem Smash ist er ein ernstzunehmendes Werkzeug für den Punktabschluss; ohne dieses Profil bringt jedes Modell mit niedrigerer Balance mehr gewonnene Matches.

Im Sortiment der Marke

Im Sortiment von Kombat gehört der Etna 2025 ab 99.95€ zu den zugänglichsten Optionen — ideal für Einstieg oder Test ohne große Ausgabe. Mit einer Gesamtbewertung von 7.7/10 ist er eine solide Wahl in seiner Preisklasse.

Häufige Fragen

Für welches Spielniveau ist der Kombat Etna 2025?

Der Kombat Etna 2025 richtet sich an Fortgeschrittene. Verlangt gefestigte Technik und ist nicht für Anfänger empfehlenswert.

Wie viel wiegt der Kombat Etna 2025?

Der Kombat Etna 2025 wiegt 360-370g laut Herstellerangaben.

Welche Bewertung hat der Kombat Etna 2025 bei PadelTestLab?

Der Kombat Etna 2025 erreicht 7.7/10 in unserem Test, basierend auf Power, Kontrolle, Ballausgang, Handlichkeit und Sweet Spot.

Was kostet der Kombat Etna 2025?

Aktueller Preis des Kombat Etna 2025: 99.95€, im Vergleich von 1 Shop in unserem Vergleichstool.

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