PadelTestLab

Vibor-A Titan Black Light

Abgeglichen mit offiziellen Daten von Vibor-Awie wir bewerten

Vibor-A Titan Black Light

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

79/100

76POWER85HÄRTE84KONTROLLE90AGILITÄT76BALLABSPRUNG77SWEETSPOT68RAUHEIT

Preisspanne

Preisspanne
ab 349.95€ – 456.39€

Beschreibung

Gewicht320–340 g
FormTropfen
BalanceMittel
Rahmen38mm
Schlagflächecarbono-24k
Oberfläche68/100
Kern — GummiEVA Pro
BallgefühlMittel-Weich
NiveauFortgeschritten
SpielstilVielseitig
VerifiziertAbgeglichen mit offiziellen Daten von Vibor-Awie wir bewerten

Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist

Vorteile

  • Die 24K-Carbon-Schlagfläche liefert eine knackige, verformungsfreie Antwort bei Blockvolleys – genau dann, wenn der Gegner die Füße attackiert und der Ball flach und kurz zurückkommen muss Mit 320 g im unteren Gewichtsbereich und mittlerer Balance reagiert das Handgelenk bei der Bandeja sofort: Man erreicht den tiefen Lob rechtzeitig, ohne auf den Slice zu verzichten Der EVA Pro-Kern hält den Ball gerade so lange auf der Schlagfläche, dass man ihn präzise steuern kann – ein Vorteil bei der gekreuzten Vibora, wenn der seitliche Absprung und nicht der Punktgewinn das Ziel ist Der 38-mm-Rahmen sorgt für Stabilität, damit sich die Tropfenform beim dezentralen Treffer im oberen Bereich nicht öffnet – genau dort, wo Bandeja und Smash cortado entschieden werden Leichtes Format ohne weichen Kern: 90 Spielminuten sind kein Problem, ohne dass der Arm im dritten Satz nach einem Schlägerwechsel verlangt

Nachteile

  • Der EVA Pro-Kern ist hart, und bei 320-340 g fehlt die Masse, die das ausgleichen könnte: An kalten Tagen oder mit neuen, druckvollen Bällen wirkt das Spielgefühl trocken, und der Ballabsprung braucht Zeit, bis der Kern auf Temperatur ist Da weder Balance noch Gewicht hoch angesetzt sind, hängt der flache Smash über Position 3 fast komplett von der eigenen Technik ab – wer erwartet, dass der Schläger von allein Druck aufbaut, kommt zu kurz Die glatte Schlagfläche reduziert den Grip im Vergleich zu rauen Oberflächen, spürbar bei Slice-Bällen und beim Kick-Aufschlag, wo der Effet weniger Biss bekommt Ein Schläger für fortgeschrittene Spieler: Der Sweet Spot einer Tropfenform mit hartem Kern bestraft dezentrale Treffer und verzeiht kein spätes Timing beim Ausstieg aus der Wand

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

79/100

Power
76
Härte
85
Kontrolle
84
Agilität
90
Ballabsprung
76
Sweetspot
77
Rauheit
68

Der Vibor-A Titan Black Light richtet sich an fortgeschrittene Spieler mit gefestigter Technik, die mehr Leistung suchen, aber noch nicht zu reinen Turnierschlägern wechseln. Die Tropfenform verschiebt den Sweet Spot leicht nach oben und schafft ein Gleichgewicht zwischen Kontrolle und Power. Die mittlere Balance sorgt für ein ausgeglichenes Verhalten zwischen Grundlinie und Volley. Mit einem Gewicht von 320-340g gehört er zu den leichteren Schlägern am Markt: einfacher zu führen und gelenkschonender.

Vibor-A Titan Black Light: 24K-Carbon und EVA Pro im Leichtgewicht-Format

Die Vibor-A Titan Black Light löst einen scheinbaren Widerspruch: Sie wiegt 320-340 g, kommt als Tropfenform mit mittlerer Balance daher – und trägt trotzdem eine 24K-Carbon-Schlagfläche sowie einen harten EVA Pro-Kern. Rahmenprofil: 38 mm. Ein leichter Padelschläger, der innen nichts an Härte eingebüßt hat.

Genau das unterscheidet sie von den meisten „Light“-Modellen am Markt, bei denen weniger Gramm meist mit einem weicheren Kern erkauft werden, um den Massenverlust zu kompensieren. Hier ist das nicht der Fall.

Warum ein leichter Schläger mit hartem Kern kein Widerspruch ist

Das Gewicht bewegt den Schläger, der Kern entscheidet, wie er den Ball zurückgibt. Vibor-A hat diese beiden Stellschrauben bewusst getrennt.

Durch die Reduktion auf 320 g am unteren Ende der Gewichtsspanne bei zentrierter Balance sinkt das Trägheitsmoment, und der Padelschläger dreht sich schnell in der Hand. Das Ergebnis: kürzere Reaktionszeiten im Volleywechsel am Netz und Bälle, die man mit einem deutlich schwereren, kopflastigen Modell schlicht nicht mehr erreichen würde.

Der EVA Pro-Kern wiederum verformt sich kaum. Der Ball sinkt nicht in die Schlagfläche ein, sondern verlässt sie schnell und auf der vorgegebenen Flugbahn. Deshalb punktet das Modell vor allem bei der Ballkontrolle und lebt nicht von einem Trampolin-Effekt.

Der Haken dabei ist real und sollte klar benannt werden: Ohne Masse und ohne weichen Kern gibt es keine geschenkte Power. Die Titan Black Light gibt exakt das zurück, was man selbst hineinsteckt.

Technische Daten der Vibor-A Titan Black Light

Technisches MerkmalWert
FormTropfenform
Gewicht320-340 g
BalanceMittel
SchlagflächeCarbon 24K
KernEVA Pro (harter EVA-Kern)
Rahmen38 mm
OberflächeGlatt
SpielniveauFortgeschritten
SpielstilVielseitig

Was die 24K-Carbon-Schlagfläche beim Ballkontakt verändert

Ein 24K-Gewebe hat ein dichteres Fasergeflecht als Carbon mit niedrigerer Gramm-Angabe. Auf dem Platz heißt das: Die Schlagfläche flext beim Kontakt weniger, und die Rückmeldung, die im Arm ankommt, ist präziser.

Bei der Blockvolley zahlt sich das aus. Wenn der Gegner die Füße attackiert und man nur noch die Fläche hinhalten muss, kommt der Ball flach und kurz zurück, statt lang zu geraten.

Ähnliches gilt bei der Bandeja. Die Steifigkeit des 38-mm-Rahmens verhindert, dass sich die Tropfenform beim Treffer oberhalb des Sweet Spots öffnet – genau dort, wo dieser Schlag meist entschieden wird. Der Ball fliegt in die gewählte Richtung, nicht dorthin, wo der Schläger ihn hinlenkt.

Die Oberfläche ist glatt. Das kostet Griff im Vergleich zu strukturierten Finishes: Der Slice schneidet weniger, der Kick-Aufschlag dreht sich mit weniger Rotation. Wer sein Spiel stark auf Effet aufbaut, sollte diesen Punkt vor dem Kauf abwägen.

Wie verhält sie sich bei den einzelnen Schlägen?

Volley: ihre stärkste Disziplin. Hohe Handlichkeit, knackige Antwort, sauberer Block. Im schnellen Duell am Netz ist man immer rechtzeitig da.

Bandeja und Vibora: Die Tropfenform mit mittlerer Balance erlaubt ein Schließen des Handgelenks, ohne Gewicht mitzuschleppen. Die gekreuzte Vibora findet gut ihre Richtung zum seitlichen Absprung, den Effet muss man selbst hinzufügen.

Smash über Position 3: Hier verlangt der Schläger Technik. Bei 320-340 g und zentrierter Balance fehlt die Kopfmasse, die Druck aufbaut. Wer gut springt und flach trifft, holt Meter heraus; wer auf Unterstützung vom Schläger hofft, bleibt kurz.

Ausstieg aus der Wand: Der harte Kern verzeiht keine späte Vorbereitung. Bei rechtzeitigem Ansatz kommt der Ball tief und kontrolliert zurück, bei knapper Vorbereitung bleibt er im Mittelfeld liegen.

Abwehr und Lob: Das geringe Gewicht hilft, jeden Ball zu erreichen, doch ein tiefer Lob aus dem Hintergrund verlangt Schlagbegleitung. Von allein lobt dieser Schläger nicht.

Spielerprofil: für wen geeignet, für wen nicht

Dieses Modell von Vibor-A richtet sich an fortgeschrittene Spielerinnen und Spieler mit vielseitigem Spielstil, die Beweglichkeit über rohe Power stellen.

Besonders passend, wenn:

  1. Man viel am Netz spielt und im kurzen Ballwechsel Handschnelligkeit braucht.
  2. Die Technik gefestigt ist und die Power aus Schulter und Rotation kommt, nicht aus dem Schlägergewicht.
  3. Man von einem schweren Schläger umsteigt und Ellenbogen oder Schulter im dritten Satz bereits mahnen.
  4. Präzise Platzierung wichtiger ist als der direkte Punktgewinn mit einem einzigen Schlag.

Weniger geeignet ist sie, wenn man einen Schläger sucht, der von allein rematiert, wenn der eigene Schlag noch unregelmäßig ist und ein nachsichtiger Sweet Spot gebraucht wird, oder wenn das eigene Spiel stark auf scharfen Effets basiert und eine griffigere Oberfläche gewünscht ist.

Als Doppelpartner funktioniert sie gut auf der Seite, die das Netz abdeckt und mit Platzierung spielt, während der Partner mit schwererem Schläger den entscheidenden Smash übernimmt.

Fazit: Handlichkeit mit Festigkeit – auf Kosten der eigenen Arbeit

Die Titan Black Light ist eine ehrliche Tropfenform. Sie verspricht keine Power, die sie nicht liefern kann, und kaschiert die Härte ihres EVA Pro-Kerns nicht mit einem weichen, nachgiebigen Format.

Was sie bietet, ist eine seltene Kombination: moderates Gewicht von 320-340 g, eine feste 24K-Carbon-Schlagfläche und ein steifer 38-mm-Rahmen. Das Ergebnis ist ein schneller Padelschläger, der im ersten Ballwechsel genauso knackig reagiert wie im letzten.

Der Preis dafür: Die Power muss vom Spieler kommen. Wer technisch bereits auf hohem Niveau spielt und nur noch früher am Ball sein wollte, bekommt hier genau das zurück. Wer hingegen erwartet, dass der Schläger die Arbeit übernimmt, sollte sich nach Modellen mit mehr Kopfmasse umsehen.

Im Sortiment der Marke

Im Sortiment von Vibor-A positioniert sich der Titan Black Light im Premium-Segment ab 349.95€. Eine ernste Investition, aber gerechtfertigt für Top-Materialien und Maximalleistung. Mit einer Gesamtbewertung von 8.1/10 zählt er zu den besten Allround-Schlägern, die wir getestet haben.

Häufige Fragen

Für welches Spielniveau ist der Vibor-A Titan Black Light?

Der Vibor-A Titan Black Light richtet sich an Fortgeschrittene. Verlangt gefestigte Technik und ist nicht für Anfänger empfehlenswert.

Wie viel wiegt der Vibor-A Titan Black Light?

Der Vibor-A Titan Black Light wiegt 320-340g laut Herstellerangaben.

Welche Bewertung hat der Vibor-A Titan Black Light bei PadelTestLab?

Der Vibor-A Titan Black Light erreicht 8.1/10 in unserem Test, basierend auf Power, Kontrolle, Ballausgang, Handlichkeit und Sweet Spot.

Was kostet der Vibor-A Titan Black Light?

Aktueller Preis des Vibor-A Titan Black Light: 349.95€ – 456.39€, im Vergleich von 2 Shops in unserem Vergleichstool.

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