Softee Trionic
✓Abgeglichen mit offiziellen Daten von Softeewie wir bewerten

PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
81/100
Preisspanne
Beschreibung
Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist
Vorteile
- ✓Das raue 3D-Finish der Schlagfläche ist keine Marketing-Spielerei, sondern spürbar im Spiel: Die cross gespielte Vibora und der Kick-Ball zum Körper bekommen einen zusätzlichen Drall, der den Ball außerhalb der bequemen Reichweite des Gegners aufspringen lässt Der EVA Soft S9-Kern dämpft den Einschlag und gibt dem Ball trotzdem einen ordentlichen eigenen Abgang, sodass defensive Lobs aus dem hinteren Feld nicht mit voller Schulterkraft bis ans gegnerische Gitter gedrückt werden müssen Die kopflastige Balance sorgt für zusätzliches Gewicht beim Smash über Position 3 und bei der druckvollen Bandeja, doch die Tropfenform verteilt die Masse günstiger als ein Diamant und büßt bei Reflexvolleys weniger an Kontrolle ein Der 38-mm-Rahmen mit Venum Tech hält die Schlagfläche auch bei dezentralen Treffern Richtung Herzstück stabil – ein Punkt, an dem viele weichere Tropfenschläger nachgeben und den Ball zu kurz zurückgeben Nano Mesh sorgt für ein homogenes Spielgefühl zwischen Angriff und Verteidigung: Der Charakter bleibt gleich, egal ob gerade ein Smash gesetzt oder eine Volley am Fuß geblockt wird
Nachteile
- ✗Die kopflastige Balance verlangt eine frühere Vorbereitung bei der Ballabnahme direkt von der Scheibe; wer knapp dran ist, dem läuft der Schläger voraus und der Schlag geht daneben Die Kombination aus EVA Soft S9 und hohem Kopfgewicht verzeiht weniger, als man vermuten würde: Ohne zügige Armbeschleunigung bleibt der platte Smash auf halber Höhe hängen, statt den Punkt zu beenden Der Sweet Spot ist klar definiert, aber für einen Tropfenschläger nicht übermäßig groß; Treffer Richtung Schlägerspitze kosten bei geschnittenen Bandejas spürbar an Ballgeschwindigkeit Das Gewichtsspektrum von 355 bis 375 Gramm ist für kleinere Hände oder lange Matches recht hoch – beim schwersten Modell macht sich das spätestens ab dem dritten Satz im Unterarm bemerkbar
PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
81/100
Der Softee Trionic richtet sich an fortgeschrittene Spieler mit gefestigter Technik, die mehr Leistung suchen, aber noch nicht zu reinen Turnierschlägern wechseln. Die Tropfenform verschiebt den Sweet Spot leicht nach oben und schafft ein Gleichgewicht zwischen Kontrolle und Power. Die hohe Balance bringt Gewicht in den Schlag und gibt dem Schläger ein offensives Profil. Sein Gewichtsbereich von 355-375g ordnet ihn in die Gruppe der mittelgewichtigen Schläger ein, am verbreitetsten unter Amateurspielern.
12K-Carbon, EVA Soft S9-Kern und ein 38-mm-Rahmen: Die Softee Trionic bringt alle Zutaten eines kopflastigen Tropfenschlägers mit, der kraftvoll zuschlagen will, ohne auf einen harten Kern zu setzen. Mit einem Gewichtsbereich von 355 bis 375 Gramm ist dieser Padelschläger klar für erwachsene, fortgeschrittene Spieler mit gefestigter Smash-Technik konzipiert.
Ihr Charakter ist vielseitig, aber deutlich angriffslastig ausgerichtet. Das ist kein reiner Kontrollschläger, der sich aufs Blocken beschränkt – dieser Schläger will nach vorne gespielt werden.
12K-Carbon und raues 3D-Finish: Woher kommt der Effet?
Die 12K-Carbon-Schlagfläche liefert eine feste Oberfläche mit einer schnelleren Reaktion als ein leichteres Gewebe. Entscheidender für das reale Spielgefühl ist jedoch das raue, reliefartige 3D-Finish darauf: Der Ball verweilt einen Sekundenbruchteil länger auf der Oberfläche und verlässt sie mit zusätzlichem Spin.
Das zeigt sich in konkreten Schlägen. Die cross gespielte Vibora springt auf und zieht weg; der Kick-Ball zum Körper zwingt den Gegner zu einem unbequemen Schlag über Schulterhöhe; die geschnittene Dropshot bremst früher ab, als der Verteidiger erwartet.
Spin Strike nennt Softee dieses Effet-Paket, und der Eindruck auf dem Platz bestätigt es: Bei gleicher Armgeschwindigkeit erzeugt dieses Modell von Softee mehr Rotation als eine vergleichbare glatte Schlagfläche.
Warum ein weicher Kern in einem kopflastigen Schläger?
Die kurze Antwort: damit fortgeschrittene Spieler viele Stunden hart zuschlagen können, ohne dass der Ellbogen die Rechnung bezahlt. Der EVA Soft S9-Kern nimmt einen Teil des Einschlags auf und gibt dem Ball trotzdem einen großzügigen Abgang – ein Vorteil bei defensiven Lobs und tiefen Block-Volleys.
Das Risiko dieser Formel wäre mangelnde Festigkeit beim flachen Smash, und genau hier greift der Rest der Konstruktion. Der 38-mm-Rahmen zusammen mit Venum Tech reduziert die Verwindung der Schlagfläche bei dezentralen Treffern, sodass der Ball nicht einbricht, wenn er Richtung Herzstück oder unteren Schlägerbereich trifft.
Nano Mesh rundet das Ganze ab und sorgt für ein durchgängiges Spielgefühl zwischen Angriff und Verteidigung: Der Schläger wechselt nicht die Persönlichkeit, wenn er von einem Smash über Position 3 zur Abwehr eines tiefen Lobs übergeht.
Technische Daten der Softee Trionic
| Technisches Merkmal | Wert |
|---|---|
| Form | Tropfen |
| Gewicht | 355-375 g |
| Balance | Kopflastig |
| Schlagfläche | Carbon 12K |
| Finish | Rau, 3D-Relief |
| Kern | EVA Soft S9 |
| Rahmen | 38 mm |
| Technologien | Nano Mesh, Venum Tech, Spin Strike |
| Spielniveau | Fortgeschritten |
| Spielstil | Vielseitig |
Schlag für Schlag: Wo sie überzeugt und wo sie an Grenzen stößt
- **Smash über Position 3 und 4**: Hier spielt sie ihre Stärke aus. Die kopflastige Balance bringt zusätzliche Masse in den Treffmoment, der 38-mm-Rahmen hält die Schlagfläche stabil. Mit der 375-Gramm-Version kommt der Ball richtig schwer daher.
- **Bandeja und Vibora**: Der Grip der rauen 3D-Oberfläche erlaubt Schneiden und Liften mit derselben Bewegung. Die druckvolle Bandeja kommt mit kontrollierter Höhe, die Vibora ist ihr bester Netzschlag.
- **Volley**: solide, aber nicht herausragend. Die Tropfenform verteilt das Gewicht besser als ein Diamant, doch bei schnellen Ballwechseln am Fuß muss das Handgelenk früher als gewohnt zumachen.
- **Ballabnahme von der Scheibe**: der anspruchsvollste Punkt. Klebt der Ball an der Glaswand, braucht es eine frühe Vorbereitung; wer knapp dran ist, dem läuft die kopflastige Balance voraus und der Schlag geht daneben.
- **Defensiver Lob**: Hier punktet der EVA Soft S9-Kern. Der Ball steigt fast von allein hoch, ohne Schulterkraft – das verhindert zu kurze Lobs in den Schlussphasen des Matches.
Für welches Spielniveau eignet sich die Softee Trionic?
Die Softee Trionic richtet sich an fortgeschrittene Spieler mit bereits gefestigter Smash-Technik. Die kopflastige Balance und das Gewichtsspektrum von 355-375 g verlangen Armbeschleunigung und frühe Vorbereitung; im Gegenzug sorgt der EVA Soft S9-Kern für Komfort und einen angenehmen Ballabgang in der Verteidigung. Für Einsteiger ist dieser Schläger nicht gemacht.
Besonders gut passt er zum Rückhandspieler, der über die Mitte angreift und ans Gitter schmettert, oder zum Vorhandspieler, der bei jedem kurzen Lob sofort ans Netz zieht, um den Punkt zu beenden. Im Doppel harmoniert die Trionic gut mit einem Partner, der einen kontrollierteren, grifflastigen Schläger spielt und die Volleys absichert, während die Trionic die Punkte abschließt.
Was sich gegenüber der ursprünglichen Softee Trionic geändert hat
Die wichtigste Weiterentwicklung betrifft die Gewichtsverteilung: Die Vorgängerversion arbeitete mit mittlerer Balance, die aktuelle rückt auf kopflastig auf. Keine Nebensächlichkeit.
Diese Verschiebung positioniert sie innerhalb der eigenen Modellfamilie stärker Richtung Angriff: Sie gewinnt an Wucht beim Smash und verliert etwas Handlichkeit bei der Reflexvolley. Wer von der ursprünglichen Softee Trionic mit einem eher defensiven Spielstil kommt, wird den Schläger im hinteren Feld fordernder finden; wer mehr Durchschlagskraft am Netz gesucht hat, bekommt sie nun endlich geliefert.
Fazit: Für wen sich die Softee Trionic lohnt
Die Softee Trionic löst eine schwierige Aufgabe gut – Power mit angenehmem Spielgefühl – und setzt dabei eher auf das raue 3D-Finish als auf einen harten Kern. Das ist der clevere Weg, um zuzuschlagen, ohne den Arm zu bestrafen.
Ihre Grenzen sind klar und sollten einkalkuliert werden: ein solider, aber nicht übergroßer Sweet Spot, Anspruch bei der Ballabnahme von der Scheibe und ein Gewicht, das sich zum Matchende bemerkbar macht. Wer viel verteidigt und auf Ballwechsel aus ist, findet bei grifflastigeren Modellen die bessere Wahl.
Wer dagegen ans Netz zieht und die Vibora sucht, bekommt mit diesem Tropfenschläger von Softee genau das, was er von ihm verlangt.
Im Sortiment der Marke
Im Sortiment von softee gehört der trionic ab 79.95€ zu den zugänglichsten Optionen — ideal für Einstieg oder Test ohne große Ausgabe. Mit einer Gesamtbewertung von 8.0/10 zählt er zu den besten Allround-Schlägern, die wir getestet haben.
Häufige Fragen
Für welches Spielniveau ist der Softee Trionic?
Der Softee Trionic richtet sich an Fortgeschrittene. Verlangt gefestigte Technik und ist nicht für Anfänger empfehlenswert.
Wie viel wiegt der Softee Trionic?
Der Softee Trionic wiegt 355-375g laut Herstellerangaben.
Welche Bewertung hat der Softee Trionic bei PadelTestLab?
Der Softee Trionic erreicht 8.0/10 in unserem Test, basierend auf Power, Kontrolle, Ballausgang, Handlichkeit und Sweet Spot.
Was kostet der Softee Trionic?
Aktueller Preis des Softee Trionic: 79.95€ – 93€, im Vergleich von 2 Shops in unserem Vergleichstool.
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