PadelTestLab

Softee Oxel

Abgeglichen mit offiziellen Daten von Softeewie wir bewerten

Softee Oxel

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

78/100

81POWER74HÄRTE85KONTROLLE81AGILITÄT77BALLABSPRUNG78SWEETSPOT68RAUHEIT

Preisspanne

Preisspanne
ab 105.95€ – 185.66€

Beschreibung

FormTropfen
BalanceMittel
Schlagflächecarbono-3k
Oberfläche68/100
Kern — GummiEVA Soft
BallgefühlMittel-Weich
NiveauFortgeschritten
SpielstilPower

Technologien

Puente renovado antivibraciones
VerifiziertAbgeglichen mit offiziellen Daten von Softeewie wir bewerten

Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist

Vorteile

  • Die 3K-Carbon-Schlagflächen liefern ein knackiges Feedback beim Remate por 3 und bei der Vibora – wer den Ball frontal trifft, spürt sofort, wie schnell er wieder abspringt Der EVA-Soft-Kern dämpft zentrierte und arm-belastende Treffer spürbar, was sich vor allem bei wiederholten Bandejas und langen Matches bezahlt macht Die überarbeitete Antivibrationsbrücke filtert den harten Rückschlag zum Ellbogen bei dezentralen Treffern Richtung Herzstück des Schlägers Die Tränenform mit mittlerer Balance lässt den Schläger bei der Reaktionsvolley leicht drehen, ohne die Masse zu verlieren, die den flachen Smash trägt Die glatte Carbon-Schlagfläche sorgt für einen sauberen Kontakt bei der Wandabnahme – der Ball verhakt sich nicht und fliegt berechenbar weiter

Nachteile

  • Die glatte Schlagfläche begrenzt den Schnitteffekt bei Bandeja und Dejada: Wer viel mit Kick und angeschnittenen Bällen arbeitet, merkt schnell, dass dieser Padelschläger nicht 'beißt' Der Ballabsprung fällt für die gebotene Schlagkraft eher zurückhaltend aus: Ohne aktiven Armeinsatz bleibt der Ball kurz, die Beschleunigung muss komplett selbst kommen Der Sweet Spot ist nicht sonderlich großzügig bemessen; Treffer Richtung Spitze oder Herzstück verlieren spürbar an Power gegenüber zentrierten Kontakten Ohne Angaben zu Gewicht oder Balance in Millimetern bleibt die Feinabstimmung des Schlägers (Overgrip, Rahmenschutz) reine Trial-and-Error-Sache

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

78/100

Power
81
Härte
74
Kontrolle
85
Agilität
81
Ballabsprung
77
Sweetspot
78
Rauheit
68

Der Softee Oxel richtet sich an fortgeschrittene Spieler mit gefestigter Technik, die mehr Leistung suchen, aber noch nicht zu reinen Turnierschlägern wechseln. Die Tropfenform verschiebt den Sweet Spot leicht nach oben und schafft ein Gleichgewicht zwischen Kontrolle und Power. Die mittlere Balance sorgt für ein ausgeglichenes Verhalten zwischen Grundlinie und Volley.

Softee Oxel im Test: 3K-Carbon-Tränenform mit weichem Kern

Die Softee Oxel löst eine Gleichung, an die sich kaum ein Power-Padelschläger heranwagt: starre 3K-Carbon-Schlagflächen über einem weichen EVA-Soft-Kern, Tränenform, mittlere Balance und eine neu konzipierte Brücke gegen Vibrationen. Das Ergebnis ist kein als Powerschläger getarnter Kontrollschläger, sondern ein Kraftpaket, das den Arm schont.

Für welches Spielniveau eignet sich die Softee Oxel?

Für fortgeschrittene Spieler. Nicht wegen der Härte – der EVA-Soft-Kern ist ja das genaue Gegenteil –, sondern weil der Schläger Schlaggeschwindigkeit aus dem Arm braucht, um sein Potenzial abzurufen. Der Ballabsprung ist verhalten: Der Ball verlässt die Schlagfläche nicht von allein, man muss ihn aktiv beschleunigen. Ein Spieler mit mittlerem Niveau, der den Treffpunkt nur knapp erwischt, findet sich mit kurzen Bällen wieder, die im Feld liegen bleiben.

In den Händen eines Spielers, der seine eigene Beschleunigung erzeugt, wird genau diese Eigenschaft zur Präzision: Der Ball landet dort, wo er hingeschickt wird, und schießt bei der Blockvolley nicht lang hinaus.

3K-Carbon auf EVA-Soft: Was diese Mischung wirklich bewirkt

3K-Carbon ist ein Gewebe mit offener Webstruktur. Im Vergleich zu dichteren Geweben bringt es Steifigkeit bei etwas mehr Oberflächenflex mit – die Schlagfläche reagiert also nicht wie ein Brett: Es gibt einen Millimeter Verformung vor dem Absprung, was den Kontakt verlängert.

Darunter absorbiert der EVA-Soft-Kern den Aufprall, statt ihn vollständig zurückzugeben. Das hat zwei praktische Folgen.

  1. Beim flachen Smash kommt der Ball schnell heraus, weil die steife Carbon-Schlagfläche die Absprungarbeit übernimmt.
  2. Bei hoher Verteidigung und wiederholten Bällen über Kopf kommt der Arm entspannter durchs Match, als man es einem Powerschläger zutrauen würde.

Die neu konstruierte Antivibrationsbrücke rundet das Paket ab. Bei dezentralen Treffern Richtung Herzstück – die die stärksten Vibrationen erzeugen – kommt der Rückschlag zum Ellbogen deutlich gefiltert an.

Technische DatenWert
FormTränenform
BalanceMittel
Schlagfläche3K-Carbon
KernEVA Soft
OberflächeGlatt
NiveauFortgeschritten
SpielstilPower
TechnologieNeu konstruierte Antivibrationsbrücke

Schlag für Schlag: Wo der Schläger glänzt und wo er schwächelt

Remate por 3 und flacher Smash. Hier liegt die Stärke dieses Padelschlägers. Die Tränenform konzentriert Masse vor der Hand, ohne die Extremwerte eines Diamant-Schlägers zu erreichen, und die 3K-Carbon-Flächen geben den Ball mit Tempo zurück. Der flache Smash Richtung Grundlinie ist der natürliche Schlag dieses Modells.

Bandeja. Solide bei Richtung und Höhe, zurückhaltend beim Effet. Die glatte Schlagfläche beißt nicht in den Ball: Die Bandeja kommt flacher heraus als gewünscht, und der Kick verlangt eine sehr saubere Ausführung, um überhaupt zu entstehen. Wer sein Defensivspiel auf geschnittenen Bandejas und Viboras mit Effet aufbaut, stößt hier an die Grenze.

Vibora. Besser als die Bandeja, denn die Vibora lebt sowohl von Tempo als auch von Effet – und das Tempo liefert hier die steife Schlagfläche.

Wandabnahme. Gutes Verhalten. Der Ball verhakt sich nicht auf der glatten Oberfläche und fliegt berechenbar weiter, was hilft, wenn man den Ball nur knapp erreicht und lediglich begleiten kann.

Volley. Die mittlere Balance erlaubt ein schnelles Drehen des Schlägers beim Blocken. Der zurückhaltende Ballabsprung spielt hier zum Vorteil: Die Blockvolley bleibt im Feld, statt lang hinauszufliegen.

Verteidigung und Lob. Der Schwachpunkt. Durch den kontrollierten Ballabsprung braucht der tiefe Lob aus dem Hintergrund eine vollständige Schlagbewegung; wer ihn nur mit dem Handgelenk andeutet, bleibt kurz und schenkt dem Gegner das Netz.

Der Sweet Spot: Was man vor dem Kauf wissen sollte

Der Sweet Spot der Softee Oxel ist mittelgroß und klar definiert. Zentrierte Treffer belohnen mit Tempo und sauberem Gefühl; Kontakte Richtung Spitze oder Herzstück verlieren spürbar an Ballgeschwindigkeit.

Das ist kein Fertigungsmangel, sondern die logische Kehrseite einer Tränenform mit steifen Schlagflächen: Die Energie konzentriert sich dort, wo die Masse sitzt. Ein fortgeschrittener Spieler mit konstantem Treffpunkt profitiert davon, ein unregelmäßiger Spieler leidet darunter – Schlag für Schlag.

Für welchen Spielertyp ist dieser Softee-Schläger gemacht?

Für den Angriffsspieler mit schnellem Arm, der harte Schläger wegen Ellbogen- oder Schulterproblemen bereits ausgeschlossen hat. Genau das ist die Nische: Er will Power, aber ein hartes EVA lohnt sich für ihn nicht mehr.

Im Doppel funktioniert der Schläger besser auf der Rückhandposition – die Position, die den Remate por 3 abschließt und am Netz zumacht – als auf der Vorhandseite, wo Bandeja-Spiel und Kontrolle mehr zählen und die glatte Oberfläche das Effet-Repertoire einschränkt.

Kein Schläger für alle, die auf Unterstützung angewiesen sind: Der kontrollierte Ballabsprung verlangt, den Antrieb selbst zu liefern. Auch nicht geeignet für Spieler, deren Spiel auf Schnitt basiert, da die Oberfläche keine Rauigkeit bietet.

Fazit

Die Softee Oxel trifft den richtigen Ansatz – Power ohne Härte – und setzt ihn konsequent um: 3K-Carbon für den Absprung, EVA Soft für den Komfort, Antivibrationsbrücke für den Arm. Das Finish ist schlicht gehalten, in mattem Metallic-Grau.

Was man im Gegenzug akzeptieren muss: begrenztes Effet durch die glatte Oberfläche, ein anspruchsvoller Ballabsprung und ein Sweet Spot, der Präzision verlangt. Wer flach, vertikal spielt und Tempo sucht, ohne dafür mit dem Ellbogen zu bezahlen, für den geht die Rechnung auf. Wer dagegen vom Schnitt und der angeschnittenen Bandeja lebt, findet hier nicht seinen Padelschläger.

Im Sortiment der Marke

Im Sortiment von Softee bewegt sich der Oxel in der Mittelklasse ab 105.95€ und bietet ein konkurrenzfähiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einer Gesamtbewertung von 8.0/10 zählt er zu den besten Power-Schlägern, die wir getestet haben.

Häufige Fragen

Für welches Spielniveau ist der Softee Oxel?

Der Softee Oxel richtet sich an Fortgeschrittene. Verlangt gefestigte Technik und ist nicht für Anfänger empfehlenswert.

Welche Bewertung hat der Softee Oxel bei PadelTestLab?

Der Softee Oxel erreicht 8.0/10 in unserem Test, basierend auf Power, Kontrolle, Ballausgang, Handlichkeit und Sweet Spot.

Was kostet der Softee Oxel?

Aktueller Preis des Softee Oxel: 105.95€ – 185.66€, im Vergleich von 4 Shops in unserem Vergleichstool.

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