PadelTestLab

Lok Maxx Flow Gen 2 2026

Abgeglichen mit offiziellen Daten von Lokwie wir bewerten

Lok Maxx Flow Gen 2 2026

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

83/100

81POWER70HÄRTE82KONTROLLE77AGILITÄT86BALLABSPRUNG87SWEETSPOT96RAUHEIT

Preisspanne

Preisspanne
ab 169€ – 169.95€

Beschreibung

Gewicht360–375 g
FormRund
BalanceHoch
Rahmen38mm
SchlagflächeGradual Face
Oberfläche96/100
Kern — GummiCustom EVA
BallgefühlMittel
NiveauWettkampf
SpielstilVielseitig

Technologien

Asymmetric Heart3D Spin LinesGradual FaceDynamic Holes SystemVibration GrooveComfort Wristband
VerifiziertAbgeglichen mit offiziellen Daten von Lokwie wir bewerten

Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist

Vorteile

  • Der riesige Sweet Spot der runden Form mit 38-mm-Rahmen verzeiht Treffer abseits der Mitte: Eine tiefe Volley nahe am Rahmen kommt trotzdem richtungsstabil und ohne Schlag ins Handgelenk zurück Der Ballabsprung des Custom EVA gehört zu den großzügigsten im Wettkampfsegment: Aus der tiefen Wandposition segelt der Lob weit, ohne dass man den Arm beschleunigen muss Die 3D Spin Lines sorgen für echten Grip bei Vibora und geschnittener Bandeja; der Ball springt auf und öffnet sich Richtung Gitter, statt flach liegen zu bleiben Die umlaufende Vibration Groove filtert den harten Aufprall bei Return-Blocks heraus, was sich bei langen Matches und bei Spielern mit Ellenbogenproblemen bezahlt macht Das Asymmetric Heart bündelt zusammen mit der kopflastigen Balance Masse im oberen Bereich, ohne das Gesamtgewicht hochzutreiben: Es steckt Wucht beim Smash drin, ohne die Handlichkeit am Netz zu opfern

Nachteile

  • Die kopflastige Balance verlangt in der Abwehr frühere Vorbereitung: Kommt man bei einem niedrigen Stopp oder einem Ball vor den Füßen nur knapp hin, sackt der Kopf ab und die Antwort fällt kurz aus Mit 375 g am oberen Ende der Gewichtsspanne und kopflastiger Balance macht sich das Handgelenk bei langen Sessions bemerkbar, wenn keine gezielte Schulterkräftigung dahintersteckt In Sachen Handlichkeit ist dieser Padelschläger nicht der schnellste: Im Volley-Schlagabtausch aus kurzer Distanz am Netz verschafft dir eine runde Form mit mittlerer Balance einen Zeitvorteil Die Gummierung spielt sich zwischen mittel und hart, verlangt also eigenes Armtempo; wer sich beim Smash auf die Schlägerpower allein verlassen will, wird nur halb bedient

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

83/100

Power
81
Härte
70
Kontrolle
82
Agilität
77
Ballabsprung
86
Sweetspot
87
Rauheit
96

Der Lok Maxx Flow Gen 2 2026 ist für Turnier- oder Profispieler gebaut, die Leistung und Präzision über Komfort stellen. Die runde Form konzentriert den Sweet Spot in der Mitte des Schlägerblatts und erhöht die Fehlertoleranz, was die Kontrolle begünstigt. Die hohe Balance bringt Gewicht in den Schlag und gibt dem Schläger ein offensives Profil. Sein Gewichtsbereich von 360-375g ordnet ihn in die Gruppe der mittelgewichtigen Schläger ein, am verbreitetsten unter Amateurspielern.

Lok Maxx Flow Gen 2 im Test: Bea Calderas runder Padelschläger setzt auf Sweet Spot statt Rohkraft

Der Lok Maxx Flow Gen 2 2026 ist der Padelschläger von Bea Caldera aus der Kollektion Lok 2026 Gen 2: runde Form, TriCarbon 18K auf der Schlagfläche, Custom-EVA-Kern, 38-mm-Rahmen und ein Gewichtsbereich von 360-375 g. Auf dem Papier ein Kontroll-Schläger mit kopflastiger Balance, der bricht, was man von einer Runden normalerweise erwartet.

Genau dieser scheinbare Widerspruch – schwerer Kopf in einem Format, das eigentlich verzeihen soll – prägt seinen Charakter auf dem Platz.

Technische Daten des Lok Maxx Flow Gen 2 2026

Technisches DetailWert
FormRund
Gewicht360-375 g
BalanceKopflastig
SchlagflächeTriCarbon 18K (Gradual Face)
KernEVA mittel (Custom EVA)
Rahmen38 mm
Länge45,5 cm
Oberflächenstruktur3D
SpielniveauWettkampf
SpielstilVielseitig
SpielerinBea Caldera

Für welches Spielniveau eignet sich der Lok Maxx Flow Gen 2?

Für Wettkampfspieler mit ausgereiftem Schlagrepertoire. Das Custom EVA liegt tastenmäßig zwischen mittel und hart: Diese Gummierung spielt den Ball nicht von allein zurück, sie verlangt eigenes Armtempo. Dafür bietet die runde Form mit 38-mm-Rahmen eine sehr große Fehlertoleranz, sodass fortgeschrittene Spieler mit sauberer Kontrolltechnik Präzision finden, ohne den typischen Kompromiss einer Diamantform eingehen zu müssen.

Ein Spieler im unteren Mittelfeld kann ihn verletzungsfrei nutzen, wird der kopflastigen Balance aber nichts abgewinnen können: Oben wird zu viel Schläger übrig sein.

Gradual Face und Custom EVA: Warum sich dieser Padelschläger weicher anfühlt, als er ist

TriCarbon 18K ist ein dichtes Gewebe mit eng verwobenen Fasern, das für sich genommen eher trocken und schnell reagiert. Die Gradual Face bricht dieses Verhalten: Die Schlagfläche reagiert nicht überall gleich, was Treffer abseits der geometrischen Mitte abfedert und erklärt, warum sich der Schläger auf dem Platz elastischer anfühlt, als das Material vermuten lässt.

Das Dynamic Holes System arbeitet in dieselbe Richtung. Die Verteilung der Perforationen steuert die Flexion der Schlagfläche, und das Ergebnis zeigt sich vor allem beim Return-Block: Der Ball kommt mit Tiefe zurück, ohne dass man ihn drücken muss.

Die Vibration Groove, die PU-Rille entlang des Rahmens, ist das unscheinbarste, aber eines der nützlichsten Details. Sie filtert die Vibrationsspitze bei harten Treffern heraus – genau dort, wo sich bei Drei-Satz-Partien der Verschleiß in den Gelenken aufbaut. Zusammen mit dem Comfort Wristband liegt das Komfortpaket dieses Modells über dem, was man von einem Wettkampfschläger sonst gewohnt ist.

Wie sich der Schläger Schlag für Schlag verhält

Bandeja und Vibora. Hier hat der Schläger am meisten zu sagen. Die 3D Spin Lines erzeugen eine aggressive und sehr konstante Oberflächenstruktur; die geschnittene Bandeja greift wirklich, und der Ballabsprung öffnet sich Richtung Gitter. Bei der Vibora macht dieser Grip aus einem Mittelfeldball einen unangenehm zu verteidigenden Schlag.

Smash. Die kopflastige Balance und das Asymmetric Heart bündeln Masse im oberen Bereich, weshalb beim Smash by 3 echte Wucht dahintersteckt. Es ist aber kein Schläger für den flachen Winner: Er liefert Tiefe und Kick, kein Loch in der Scheibe. Wer einen vernichtenden Smash sucht, sollte eher zu einer Diamantform greifen.

Ballabsprung von der Wand. Die klarste Stärke. Die Kombination aus großzügigem Ballabsprung und breitem Sweet Spot sorgt dafür, dass der tiefe Ball an der Scheibe weit herauskommt, ohne den Arm zu beschleunigen. Bei diesem Schlag gewinnt dieses Lok-Modell gegenüber steiferen Konkurrenten spürbar an Metern.

Abwehr und schnelle Volleys. Hier zeigt sich der Preis. Die kopflastige Balance verlangt frühzeitige Vorbereitung: Bei einem niedrigen Stopp oder einem Ball vor den Füßen wiegt der Kopf schwer, wenn man nur knapp hinkommt, und die Antwort fällt kurz aus. Im Volley-Duell aus kurzer Distanz ist eine runde Form mit mittlerer Balance schneller.

Lok Maxx Flow Gen 2 im Vergleich zur Vorgängerlinie

Die Gen 2 folgt auf die vorherige Maxx-Flow-Linie im Lok-Katalog, und der Sprung liegt bei den Materialien: TriCarbon 18K auf der Schlagfläche und ein EVA-Kern mit fein abgestimmtem Spielgefühl – der Fokus liegt auf Materialinnovation statt auf Formveränderung.

Spielerprofil und passender Doppelpartner

Ideal für Rückhand-Spieler, die den Punkt aufbauen, überlegt ans Netz gehen und einen Schläger brauchen, der beim Ballabsprung von der Wand verzeiht, beim Smash by 3 aber nicht im Stich lässt. Das vielseitige Profil passt gut zu einem offensiveren Vorhand-Partner, der den entscheidenden Ball übernimmt, während dieser Schläger den Ballwechsel trägt.

Wer sein Spiel auf den schnellen Konter am Netz und feines Volley-Touch aufbaut, für den ist die kopflastige Balance zu viel des Guten. Wer von tiefer Bandeja und Tempowechseln lebt, findet hier sein Terrain.

Fazit

Ein ehrlicher Padelschläger, der hält, was er verspricht: Kontrolle mit einem Extra an Wucht, keine als Runde getarnte Smash-Maschine. Das Komfortpaket – Vibration Groove, Gradual Face – macht ihn tauglich für lange Spielsessions, und der Sweet Spot gehört zu den größten, die man im Wettkampfsegment findet.

Seine beiden echten Schwachstellen sind das Gewicht am oberen Ende der Spanne kombiniert mit der kopflastigen Balance sowie eine Gummierung, die verlangt, dass man das Tempo selbst mitbringt. Wer beides akzeptiert, bekommt einen Padelschläger, mit dem sich lange Turniere spielen lassen, ohne dass der Arm danach am Ende ist.

Im Sortiment der Marke

Im Sortiment von Lok bewegt sich der Maxx Flow Gen 2 in der Mittelklasse ab 169€ und bietet ein konkurrenzfähiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einer Gesamtbewertung von 8.3/10 zählt er zu den besten Allround-Schlägern, die wir getestet haben.

Häufige Fragen

Für welches Spielniveau ist der Lok Maxx Flow Gen 2 2026?

Der Lok Maxx Flow Gen 2 2026 ist ein Turnier- oder Profischläger. Er verlangt ausgereifte Technik und Kondition — nicht zum Einstieg geeignet.

Wie viel wiegt der Lok Maxx Flow Gen 2 2026?

Der Lok Maxx Flow Gen 2 2026 wiegt 360-375g laut Herstellerangaben.

Welche Bewertung hat der Lok Maxx Flow Gen 2 2026 bei PadelTestLab?

Der Lok Maxx Flow Gen 2 2026 erreicht 8.3/10 in unserem Test, basierend auf Power, Kontrolle, Ballausgang, Handlichkeit und Sweet Spot.

Was kostet der Lok Maxx Flow Gen 2 2026?

Aktueller Preis des Lok Maxx Flow Gen 2 2026: 169€ – 169.95€, im Vergleich von 3 Shops in unserem Vergleichstool.

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