PadelTestLab

Lok Carbon Flow Gen 2

Abgeglichen mit offiziellen Daten von Lokwie wir bewerten

Lok Carbon Flow Gen 2

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

84/100

86POWER87HÄRTE89KONTROLLE75AGILITÄT80BALLABSPRUNG82SWEETSPOT92RAUHEIT

Preisspanne

Preisspanne
ab 132.95€ – 199.95€

Beschreibung

Gewicht360–375 g
FormRund
BalanceHoch
Rahmen38mm
Schlagflächecarbono-6k
Oberfläche92/100
Kern — GummiMemory EVA
BallgefühlMittel
NiveauFortgeschritten
SpielstilVielseitig

Technologien

Asymmetric HeartGradual Face3D Spin LinesDynamic Holes System
VerifiziertAbgeglichen mit offiziellen Daten von Lokwie wir bewerten

Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist

Vorteile

  • Das Dynamic Holes System bündelt 10- und 11-mm-Löcher in der zentralen Zone der Schlagfläche, und genau dort schießt der Ball mit einer Geschwindigkeit heraus, die man einer runden Form nicht zutraut: Die diagonale Vibora gewinnt spürbar an Länge Die 3D Spin Lines auf einer sehr griffigen Oberfläche beißen sich regelrecht in den Ball: Die geschnittene Bandeja und der Kick-Aufschlag ans Gitter kommen mit echtem Effet, nicht mit dekorativer Rauheit Der harte Memory-EVA-Kern liefert bei der Blockvolley eine trockene, konstante Antwort; der Padelschläger gibt nicht nach, wenn von der Grundlinie hart auf die Füße gespielt wird Die Gradual Face dämpft Vibrationen bei dezentralen Treffern spürbar – bei einem 38-mm-Rahmen und hartem EVA-Kern, jener Kombination, die den Ellbogen am stärksten belastet, ist das kein Nebeneffekt, sondern ein echter Vorteil Die runde Form hält den Sweet Spot im geometrischen Zentrum, was bei knappen Wandbällen und unangenehmen Rückschlägen auf Hüfthöhe zusätzlichen Spielraum verschafft

Nachteile

  • Kopflastige Balance in einer runden Form ist eine anspruchsvolle Kombination: In tiefer Abwehr muss der Schwung früher vorbereitet werden, da das Kopfgewicht bei Zögern zu spät ankommt Der harte EVA-Kern verlangt eigenes Schwungtempo; bei langsamem Spielrhythmus bleibt der Ball kurz, und der flache Smash verliert an Tiefe Mit 375 g am oberen Ende der Gewichtsspanne und 45,5 cm Länge sind lange, schnelle Handduelle am Netz unwirtliches Terrain Das auf dem Datenblatt genannte fortgeschrittene Niveau ist real: Unterhalb dieses Schlagniveaus bestraft die Kombination aus 38-mm-Rahmen und hartem Kern mehr, als sie an Nutzen bringt

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

84/100

Power
86
Härte
87
Kontrolle
89
Agilität
75
Ballabsprung
80
Sweetspot
82
Rauheit
92

Der Lok Carbon Flow Gen 2 richtet sich an fortgeschrittene Spieler mit gefestigter Technik, die mehr Leistung suchen, aber noch nicht zu reinen Turnierschlägern wechseln. Die runde Form konzentriert den Sweet Spot in der Mitte des Schlägerblatts und erhöht die Fehlertoleranz, was die Kontrolle begünstigt. Die hohe Balance bringt Gewicht in den Schlag und gibt dem Schläger ein offensives Profil. Sein Gewichtsbereich von 360-375g ordnet ihn in die Gruppe der mittelgewichtigen Schläger ein, am verbreitetsten unter Amateurspielern.

Rund mit kopflastiger Balance: Der Lok Carbon Flow Gen 2 des Jahrgangs 2026 startet mit genau diesem Widerspruch. 360-375 g, Schlagfläche aus 6K-Carbon, Memory-EVA-Kern mit hartem Tacto, 38-mm-Rahmen und 45,5 cm Länge. Eine Form, die Nachsicht verspricht, und eine Gewichtsverteilung, die Wucht verspricht.

6K-Carbon auf Memory EVA: Woher kommt die Power des Lok Carbon Flow Gen 2?

Die Schlagfläche aus 6K-Carbon arbeitet steif und verformt sich beim Treffmoment kaum. In Kombination mit einem harten Memory-EVA-Kern entsteht ein trockenes Ballgefühl – von der Sorte, die den Ball zurückschickt, bevor der Arm die Bewegung überhaupt beendet hat.

Hier kommt das Dynamic Holes System ins Spiel: eine progressive Lochung mit zwei Lochgrößen, 10 und 11 mm, konzentriert im zentralen Bereich der Schlagfläche. Weniger Material genau dort, wo der Treffpunkt liegt, bedeutet einen EVA-Kern, der in der eigentlichen Schlagzone freier arbeitet.

Das erklärt, warum ein runder Padelschläger einen derart schnellen Ballabsprung erzeugt. Der Charakter bleibt vielseitig, Kontrolle steht klar vor roher Power, doch der flache Smash und die diagonale Vibora legen mehr Meter zu, als es die Silhouette vermuten lässt.

Die Gradual Face ist die andere Hälfte der Gleichung. Statt einer einheitlichen Behandlung besitzt die Oberfläche abgestufte Erhebungen und Reliefs, die die Aufprallvibration reduzieren: Bei einem 38-mm-Rahmen und hartem EVA-Kern ist diese Dämpfung kein Luxus, sondern Notwendigkeit.

Das Asymmetric Heart rundet das Ganze ab: eine asymmetrische Brücke, die die Steifigkeit im Herzstück ungleich verteilt. Da die Balance ohnehin Richtung Kopf verschoben ist, verhindert genau dieses Bauteil, dass sich der Schläger in der Hand tot anfühlt.

Für welches Spielniveau ist der Lok Carbon Flow Gen 2 gemacht?

Für fortgeschrittene Spieler. Die Kombination aus 6K-Carbon, hartem Memory EVA und kopflastiger Balance verlangt eigenes Schwungtempo und einen technisch stabilen Treffpunkt: Der Schläger generiert den Ball nicht von allein. Ein Klubspieler mit mittlerem Schlagtempo wird kurze Bälle und eine harte Rückmeldung spüren, sobald das Match länger dauert.

Technische Daten des Lok Carbon Flow Gen 2

Technisches DatumWert
FormRund
Gewicht360-375 g
BalanceKopflastig
Schlagfläche6K-Carbon
KernHarter EVA (Memory EVA)
Rahmen38 mm
Länge45,5 cm
OberflächeGriffig mit 3D-Struktur
NiveauFortgeschritten
SpieltypVielseitig
TechnologienAsymmetric Heart, Gradual Face, 3D Spin Lines, Dynamic Holes System

Schlag für Schlag: Wo der Lok Carbon Flow Gen 2 glänzt – und wo er patzt

Beim Smash über Kopf zahlt sich die kopflastige Balance aus. Das Gewicht kommt mit Schwung oben an, der Ball fliegt flach und tief, ohne dass die Schulter bei jedem Smash überdreht werden muss.

Die Bandeja ist der feinste Schlag dieses Modells. Die deutlich griffige Oberfläche der 3D Spin Lines beißt sich beim Schneiden regelrecht in den Ball, und der zentrierte Sweet Spot der runden Form erlaubt es, die Fläche ohne Angst vor einem Fehlschlag am Rahmen zu schließen.

Die Vibora funktioniert, mit Einschränkungen. Der Effet ist da, doch die 375 g am oberen Rand der Gewichtsspanne verlangen eine frühere Vorbereitung; wer knapp in der Zeit liegt, wird von der Balance bestraft, und der Ball landet zu lang.

In der Abwehr ist der Wandabgriff solide, aber nicht großzügig. Der harte EVA-Kern verlangt einen vollständigen Schlag, und der Not-Lob aus der Schlägermitte bleibt öfter zu kurz, als wünschenswert wäre.

Am Netz ist die Blockvolley die große Stärke: Der Schläger gibt bei harten Bällen auf die Füße nicht nach. Schnelle Handduelle hingegen sind bei 45,5 cm Länge und diesem Kopfgewicht unangenehmes Terrain.

Lok und die zweite Generation der Carbon-Flow-Linie

Lok ist eine junge Marke im Padel, mit einem von Grund auf neu aufgebauten Katalog ohne Erbe aus anderen Sportarten. Dieser Gen 2 ist die Weiterentwicklung des ursprünglichen Lok Carbon Flow, innerhalb der FLOW-Serie, die sich an fortgeschrittene Spieler richtet, die Balance zwischen Kontrolle und dosierter Power suchen.

Diese Positionierung liest sich direkt aus dem Datenblatt heraus: Der Padelschläger wird nicht als reine Powerwaffe verkauft, sondern als vielseitiges Werkzeug mit Angriffsspielraum.

Spielerprofil: Für wen eignet sich dieser Padelschläger?

  • Fortgeschrittene Spieler mit eigenem Schwungtempo, die vollständig durchschlagen und nicht darauf angewiesen sind, dass der Schläger die Arbeit übernimmt.
  • Vielseitige Spielertypen, die vom Netz aus angreifen, aber im hinteren Feld nicht auf Präzision verzichten wollen.
  • Wer von Bandeja und Kick lebt: Die griffige 3D-Oberfläche zahlt sich aus, sobald geschnitten wird.
  • Im Doppel funktioniert er am besten neben einem Partner mit handlicherem Schläger, der die kurzen Netzduelle abdeckt.

Nicht geeignet ist er für Klubspieler in der Entwicklungsphase oder für alle mit Ellbogenproblemen: 38-mm-Rahmen plus harter Kern ist eine trockene Kombination, und die Gradual Face mildert den Aufprall, ohne den Schläger weich zu machen.

Fazit: Kontrolle einer runden Form mit einem Plus an Ballabsprung

Der Lok Carbon Flow Gen 2 löst eine schwierige Aufgabe gut: Er bietet die Sicherheit und den großzügigen Sweet Spot einer runden Form, ohne beim Smash auf Durchschlagskraft zu verzichten. Das Dynamic Holes System liefert diesen zusätzlichen Ballabsprung, und die kopflastige Balance verwandelt ihn in echte Schwungmasse.

Der Preis dafür ist ein anspruchsvoller Charakter. Er verlangt Antizipation in der Abwehr, schnellen Arm beim Smash und körperliche Ausdauer in den späten Spielen. Wer diesen Schlag mitbringt, findet einen präzisen Padelschläger; wer nicht, wird ihn als hart und ballarm empfinden.

Im Sortiment der Marke

Im Sortiment von Lok bewegt sich der Carbon Flow Gen 2 in der Mittelklasse ab 132.95€ und bietet ein konkurrenzfähiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einer Gesamtbewertung von 8.2/10 zählt er zu den besten Allround-Schlägern, die wir getestet haben.

Häufige Fragen

Für welches Spielniveau ist der Lok Carbon Flow Gen 2?

Der Lok Carbon Flow Gen 2 richtet sich an Fortgeschrittene. Verlangt gefestigte Technik und ist nicht für Anfänger empfehlenswert.

Wie viel wiegt der Lok Carbon Flow Gen 2?

Der Lok Carbon Flow Gen 2 wiegt 360-375g laut Herstellerangaben.

Welche Bewertung hat der Lok Carbon Flow Gen 2 bei PadelTestLab?

Der Lok Carbon Flow Gen 2 erreicht 8.2/10 in unserem Test, basierend auf Power, Kontrolle, Ballausgang, Handlichkeit und Sweet Spot.

Was kostet der Lok Carbon Flow Gen 2?

Aktueller Preis des Lok Carbon Flow Gen 2: 132.95€ – 199.95€, im Vergleich von 4 Shops in unserem Vergleichstool.

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