PadelTestLab

Head Vector 2025

Abgeglichen mit offiziellen Daten von Headwie wir bewerten

Head Vector 2025

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

82/100

68POWER60HÄRTE85KONTROLLE94AGILITÄT93BALLABSPRUNG92SWEETSPOT85RAUHEIT

Beschreibung

Gewicht355–355 g
FormRund
BalanceNiedrig
Schlagflächefibra-de-vidrio
Oberfläche85/100
Kern — GummiComfort Foam
BallgefühlWeich
NiveauMittelstufe
SpielstilKontrolle

Technologien

Graphene 360+Integrated Protector System (IPS)
VerifiziertAbgeglichen mit offiziellen Daten von Headwie wir bewerten

Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist

Vorteile

  • Der Comfort-Foam-Kern dämpft den Einschlag bei geblockten gegnerischen Bandejas und hektischen Wandbällen spürbar, und man merkt den Unterschied im Ellbogen ab der zweiten Satzhälfte deutlich Grifflastige Balance bei 355 g: Du erreichst die schnelle Gegenvolley und den Griffwechsel, ohne den Schläger vor dem Körper herzuziehen Die runde Form liefert einen sehr großzügigen Sweet Spot, der auch tief getroffene Bälle rettet – typisch für die tiefe Verteidigung nach einem Lob ans Hintereck Die raue Oberfläche greift den Ball gut, sodass man Bandejas anschneiden und Viboras mit echtem Effet spielen kann, obwohl dies kein auf Angriff ausgelegter Padelschläger ist Das Integrated Protector System (IPS) schützt die Rahmenkante vor Kontakt mit der Scheibe und dem Boden bei niedrigen Stoppbällen – genau dort, wo die meisten Rahmen brechen

Nachteile

  • Die reine Power ist begrenzt: Beim flachen Smash über die Glaswand musst du den ganzen Arm einsetzen, denn der Schläger schenkt dir keine zusätzlichen Meter Die Kombination aus Fiberglas und weichem Foam bringt den Ball bei der Angriffsvolley langsamer zurück; den Punkt mit einer tiefen Volley abzuschließen, kostet einen Schlag mehr Die tiefe Balance kostet Reichweite beim Smash gegen hohe Bälle: Der Arm muss mehr arbeiten, um nach oben zu kommen, als bei einer Tropfenform Das Gewicht ist mit 355 g fix ohne Toleranzbereich: Wer den Schläger leichter oder kopflastiger machen will, kann nur mit Overgrips und externem Bleiband nachhelfen

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

82/100

Power
68
Härte
60
Kontrolle
85
Agilität
94
Ballabsprung
93
Sweetspot
92
Rauheit
85

Der Head Vector 2025 passt zu Spielern auf mittlerem Niveau, die bereits eine technische Basis haben und sich weiterentwickeln wollen, ohne zu einem zu anspruchsvollen Schläger zu wechseln. Die runde Form konzentriert den Sweet Spot in der Mitte des Schlägerblatts und erhöht die Fehlertoleranz, was die Kontrolle begünstigt. Mit niedriger Balance gewinnt er an Handlichkeit und schneller Reaktion am Netz. Mit einem Gewicht von 355g gehört er zu den leichteren Schlägern am Markt: einfacher zu führen und gelenkschonender.

Head Vector 2025: exakt 355 Gramm, runde Form, grifflastige Balance und eine Fiberglas-Schlagfläche über einem Comfort-Foam-Kern. Head setzt auf Graphene 360+ im Rahmen und schützt die Kanten mit dem Integrated Protector System (IPS). Die Ausrichtung ist von den ersten Ballwechseln an klar: Kontrolle, Toleranz und Aufprallkomfort stehen vor reinen Powermetern.

Für wen ist der Head Vector 2025 Padelschläger gemacht?

Es handelt sich um einen Kontrollschläger für den intermediären Spieler. Runde Form, tiefe beziehungsweise grifflastige Balance und ein fixes Gewicht von 355 g. Die Mischung aus Fiberglas und Comfort Foam setzt auf sofortigen Ballabsprung, einen sehr großzügigen Sweet Spot und Vibrationsdämpfung – Rohpower steht hinten an.

Anders gesagt: Dieser Schläger arbeitet für dich, wenn du den Ball nur knapp erreichst – er belohnt nicht das harte Draufschlagen.

Fiberglas auf Comfort Foam: das weiche Rezept der Vector

Fiberglas biegt sich beim Aufprall deutlich stärker als jedes Carbongewebe. Die Schlagfläche gibt beim Treffmoment ein paar Zehntel nach und schickt den Ball zurück, ohne einen sauberen Treffpunkt oder perfektes Timing zu verlangen.

Das erklärt den nachsichtigen Charakter dieses Padelschlägers. Ein Ball, der auf mittlerer Höhe, mit verschobenem Körper und ohne festen Stand getroffen wird, kommt trotzdem mit Richtung zurück, statt im Netz zu landen.

Der Comfort-Foam-Kern ist ein weicher Schaumstoff. Seine Hauptaufgabe ist nicht das Speichern und Zurückgeben von Energie, sondern das Herausfiltern der Vibration, die durch den Griff nach oben wandert. Bei erzwungenen Defensivschlägen – etwa jener schweren gegnerischen Bandeja auf die Rückhand – spürt man den Unterschied zu einem harten EVA-Kern sofort im Handgelenk.

Graphene 360+ arbeitet in die entgegengesetzte Richtung: Es verteilt die Steifigkeit über den gesamten Rahmen, damit das Gesamtpaket nicht zu weich wird und die Antwort im Zentrum der Schlagfläche geordnet bleibt.

Das IPS rundet das Paket auf der praktischen Seite ab. Es handelt sich um einen integrierten Rahmenschutz, und im Amateur-Padel sterben 80 % aller kaputten Schläger nicht durch Materialermüdung, sondern durch eine falsch eingeschätzte Scheibe beim Wandausgang oder das Schleifen über den Boden bei einer niedrigen Stoppbewegung.

Schlag für Schlag: Wo er glänzt und wo er schwächelt

Bandeja. Das ist sein Paradeschlag. Die grifflastige Balance erlaubt es, die Fläche mühelos nach oben zu bringen und den Ball mit lockerem Handgelenk anzuschneiden. Die raue Oberfläche greift ausreichend, damit der Schnitt beim Aufspringen beißt.

Vibora. Funktioniert mit mittlerer Power. Anschneiden und seitlichen Effet erzeugen geht, aber die fehlende Masse im Kopf begrenzt die Endgeschwindigkeit: Die Vibora stört den Gegner, tötet den Punkt aber nicht.

Smash und flacher Remate. Hier liegt der Preis. Bei 355 g und griffbetontem Gewicht hängen der satte Kick-Smash und der flache Schmetterball fast vollständig von deiner Schultertechnik ab. Wer sein Spiel darauf aufbaut, Punkte von oben abzuschließen, ist mit diesem Schläger nicht optimal bedient.

Wandausgang. Exzellent. Großzügiger Sweet Spot, flexible Schlagfläche und handliches Gewicht sind genau die drei Dinge, die man braucht, wenn der Ball eng an der Seitenwand entlangläuft und man gerade noch den Schläger dranhalten kann.

Volley. Sehr komfortables Blocken und hohe Präzision bei der Platzierungsvolley. Die Angriffsvolley zum Punktabschluss wirkt dagegen etwas langsam.

Verteidigung und Lob. Der tiefe Lob gelingt mit wenig Kraftaufwand, weil der Schläger schnell dreht und die Fläche den Ball nicht trocken zurückstößt.

Technische Daten des Head Vector 2025

Technisches MerkmalWert
FormRund
Gewicht355 g
BalanceTief/grifflastig
SchlagflächeFiberglas
OberflächeRau
KernComfort Foam
SpielniveauIntermediär
SpielstilKontrolle
TechnologienGraphene 360+, Integrated Protector System (IPS)

Auf welcher Platzseite spielt sich der Vector 2025 am besten?

Er passt natürlich auf die Rückhandseite, zum Spieler, der den Punkt aufbaut, lobt und auf den gegnerischen Fehler wartet. Die Handlichkeit erlaubt es, den Cross-Ball zu decken und aus der Wand herauszukommen, ohne aus der Position zu geraten.

Auf der Rechtsseite braucht es ein bestimmtes Profil: einen Spieler mit guter Schmetterball-Technik, der keine materielle Unterstützung beim Draufschlagen benötigt. Wer darauf angewiesen ist, dass der Schläger beim Smash zusätzliche Meter liefert, wird mit dem Head Vector 2025 nicht glücklich.

Als Doppelpartner funktioniert er gut neben jemandem mit einem schlagkräftigeren Schläger: Du baust den Punkt auf und hältst ihn am Leben, dein Partner schließt ab.

Drei Gründe dafür, einer dagegen

  1. Du kommst von einem harten Schläger und schleppst Beschwerden in Ellbogen oder Handgelenk mit dir herum.
  2. Du vergibst öfter durch dezentrale Treffpunkte als durch mangelnde Power.
  3. Du spielst lange Matches und legst Wert darauf, fit in den dritten Satz zu kommen.

Der Grund dagegen: Wenn dein Hauptproblem auf dem Platz ist, dass du keine tiefen Bälle schmetternd abschließen kannst, verschärft dieses weiche Profil mit tiefer Balance dieses Defizit, statt es zu beheben.

Fazit: Komfort und Toleranz vor Reichweite

Der Head Vector 2025 hält, was er verspricht. Es ist ein ehrlicher Kontrollschläger mit großzügigem Sweet Spot, leichtem Ballabsprung und einem gedämpften Spielgefühl, das man im intermediären Segment selten findet.

Der Preis dafür ist klar und sollte vor dem Kauf einkalkuliert werden: begrenzte Power und wenig Reichweite bei Schlägen über Kopfhöhe. Für den intermediären Spieler, der Konstanz, Stellungsspiel und Gelenkschonung priorisiert, geht dieser Tausch auf. Für den Wuchtspieler nicht.

Im Sortiment der Marke

Im Sortiment von head positioniert sich der vector als Alternative mit eigener Persönlichkeit. Mit einer Gesamtbewertung von 8.6/10 zählt er zu den besten Kontroll-Schlägern, die wir getestet haben.

Häufige Fragen

Für welches Spielniveau ist der Head Vector 2025?

Der Head Vector 2025 passt zum mittleren Niveau. Geeignet für Spieler mit technischer Basis, die sich weiterentwickeln wollen, ohne zu einem Turnierschläger zu wechseln.

Wie viel wiegt der Head Vector 2025?

Der Head Vector 2025 wiegt 355g laut Herstellerangaben.

Welche Bewertung hat der Head Vector 2025 bei PadelTestLab?

Der Head Vector 2025 erreicht 8.6/10 in unserem Test, basierend auf Power, Kontrolle, Ballausgang, Handlichkeit und Sweet Spot.

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