Head Gravity Pro 2024
✓Abgeglichen mit offiziellen Daten von Headwie wir bewerten

PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
82/100
Preisspanne
Beschreibung
Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist
Vorteile
- ✓Der Control-Foam-Kern und die runde Form ziehen den Sweet Spot bis fast an die Kanten: Der Ball kommt selbst bei Bandejas, die einen halben Meter neben der Mitte getroffen werden, noch mit klarer Richtung heraus Die Spin Surface greift bei Viboras und geschnittenen Schmetterbällen wirklich zu; der Ball bekommt echten Drall und springt spürbar seitlich weg, kein bloßer Nominal-Effekt Mit 498 cm² Schlagfläche und kopflastigem... nein, grifflastigem Balance dreht der Schläger bei Blockvolleys blitzschnell und rettet dich in den kurzen Duellen am Netz Der Ballabsprung gehört zu den großzügigsten seiner Kategorie: Lobs aus dem Hinterfeld werden lang, ohne dass du den Arm beschleunigen musst Auxetic 2.0 im 38-mm-Rahmen filtert die Vibration bei tiefen Wandbällen heraus, wo der Impact sonst ungefiltert bis in den Ellenbogen durchschlägt
Nachteile
- ✗Das ist kein Schläger für Smashes auf Biegen und Brechen mit Ball-out-Anspruch: Das kontrollorientierte Profil gibt weniger Energie zurück, den Punkt musst du selbst aufbauen Der grifflastige Balance verlangt beim flachen Smash vollen Körpereinsatz; wer nur aus dem Arm spielt, dessen Ball bleibt kurz und verschenkt die Konterchance Die fixen 365 g ohne Gewichtsspanne schließen alle aus, die einen leichten Padelschläger für lange Matches suchen oder eine spielfreundlichere, leichtere Konfiguration bevorzugen Das mittlere Spielgefühl belohnt keine Spieler, die ein hartes, trockenes Feedback brauchen: Wer von einem harten EVA-Kern kommt, empfindet den Ball bei der Volley als etwas weich und teigig
PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
82/100
Der Head Gravity Pro 2024 richtet sich an fortgeschrittene Spieler mit gefestigter Technik, die mehr Leistung suchen, aber noch nicht zu reinen Turnierschlägern wechseln. Die runde Form konzentriert den Sweet Spot in der Mitte des Schlägerblatts und erhöht die Fehlertoleranz, was die Kontrolle begünstigt. Mit niedriger Balance gewinnt er an Handlichkeit und schneller Reaktion am Netz. Sein Gewichtsbereich von 365g ordnet ihn in die Gruppe der mittelgewichtigen Schläger ein, am verbreitetsten unter Amateurspielern.
Head Gravity Pro 2024 im Test: der runde Turnierschläger, der beim Control keine Kompromisse macht
Der Head Gravity Pro 2024 wiegt exakt 365 g, hat einen 38-mm-Rahmen und kombiniert eine Carbon-Schlagfläche mit Fiberglas unter der Auxetic-2.0-Technologie. Der Kern ist ein Control Foam mittlerer Dichte, die Schlagfläche misst 498 cm². Grifflastiger Balance, runde Form, raue Spin-Surface-Oberfläche. Mit diesem technischen Profil ist die Botschaft eindeutig: Dieser Padelschläger ist für Spieler gemacht, die Punkte durch Platzierung gewinnen, nicht durch pure Wucht.
Für welches Spielniveau eignet sich der Head Gravity Pro 2024?
Für fortgeschrittene Spieler mit taktischem Verständnis. Nicht weil er schwer zu handhaben wäre – im Gegenteil, er zählt zu den gutmütigsten Modellen seiner Klasse –, sondern weil seine Leistung davon abhängt, dass du weißt, was du mit einem kontrolliert statt raketenhaft herauskommenden Ball anfängst. Ein Spieler auf mittlerem Niveau wird ihn genießen; ein fortgeschrittener Spieler wird ihn wirklich ausreizen können.
Die offizielle Positionierung spricht von Turnierspielern, die jeden Schlag dominieren wollen – und das ist wörtlich zu nehmen: Dominanz statt Zerstörung.
Auxetic 2.0 trifft auf Control Foam: was diese Kombination wirklich bringt
Die Auxetic-2.0-Technologie sitzt am Übergang zwischen Rahmen und Schlagfläche. Ihre Aufgabe: störende Vibrationen herausfiltern, ohne die Rückmeldung zu killen, die über den Griff nach oben wandert. Auf dem Platz merkt man das bei tiefen Wandbällen, wenn du gerade noch rankommst und der Impact sonst ungebremst bis zum Ellenbogen durchschlägt.
Der Control Foam ist die zweite Säule. Als Kern mittlerer Dichte verformt er sich gerade so viel, dass der Ball einen Moment länger auf der Schlagfläche verweilt. Diese zusätzliche Millisekunde übersetzt sich in Richtung: Du kannst eine Volley selbstbewusst Richtung Seitenscheibe öffnen, weil der Schläger den Ball nicht ausspuckt, bevor du die Bewegung überhaupt abgeschlossen hast.
Graphene Inside verstärkt die Massenverteilung Richtung Zentrum – passend zum angegebenen grifflastigen Balance. Und die Soft Butt Cap rundet den Griffabschluss ab, ein kleines Detail, das dem Handgelenk bei Drei-Satz-Matches guttut.
Technische Daten des Head Gravity Pro 2024
| Technisches Datum | Wert |
|---|---|
| Form | Rund |
| Gewicht | 365 g |
| Balance | Grifflastig |
| Schlagfläche | Carbon + Fiberglas (Auxetic 2.0) |
| Kern | EVA Medium (Control Foam) |
| Rahmen | 38 mm |
| Schlagfläche (Größe) | 498 cm² |
| Oberfläche | Rau (Spin Surface) |
| Niveau | Fortgeschritten |
| Spielausrichtung | Control |
Der Sweet Spot: wo dieser Padelschläger seinen echten Vorteil ausspielt
Die runde Form platziert den Sweet Spot im geometrischen Zentrum der Schlagfläche, und der Control Foam zieht ihn zusätzlich in Richtung der Ränder. Das praktische Ergebnis: Auch dezentral getroffene Bälle kommen noch mit verwertbarer Richtung heraus.
Das macht sich in drei konkreten Situationen bemerkbar.
- **Notfall-Bandeja** – wenn dich der Lob überrascht und du mit gestrecktem Arm über Kopfhöhe triffst, landet der Impact selten mittig. Hier hält der Gravity Pro den Ball trotzdem tief im Feld, statt ihn mittig aufspringen zu lassen.
- **Verteidigung an der Doppelwand** – der Ball stirbt an der Scheibe, du triffst mit verdrehtem Körper, der Kontakt ist unsauber. Der großzügige Ballabsprung des Modells erledigt den Rest der Arbeit.
- **Blockvolley gegen den Smash** – keine Zeit zum Nachjustieren. Die 498 cm² Schlagfläche und der grifflastige Balance geben dir hier Fehlertoleranz.
Spin Surface: der Effekt ist kein Marketing-Versprechen
Die raue Beschichtung soll den Grip beim Ballkontakt maximieren – und sie hält, was sie verspricht. Die geschnittene Vibora kommt mit ausreichend Seitendrall heraus, um den Ball nach dem Aufspringen zu öffnen, und der geschnittene Smash Richtung Gitter bremst spürbar ab.
Das ist das offensivste Argument eines Schlägers, der ansonsten nicht auf brachiale Power aus ist. Wer gerne mit Effet spielt, bekommt hier ein Werkzeug, das viele Control-Schläger mit glatter Oberfläche schlicht nicht bieten.
Wo er an Grenzen stößt: der Preis der Kontrolle
Seien wir ehrlich: Mit mittlerem Kern, 38-mm-Rahmen und grifflastigem Balance musst du beim flachen Smash mit Ball-out-Ambitionen die Energie selbst mitbringen. Der Schläger schenkt sie dir nicht.
Wenn dein Spiel darauf basiert, ans Netz zu gehen und den Punkt mit einem satten Dreier aus dem Hinterfeld zu beenden, ist das nicht dein Schläger. Du musst den Punkt aufbauen: die Bandeja beschleunigen, die Vibora auf den Körper suchen, auf den kurzen Ball warten.
Auch die fixen 365 g sind ein Punkt, den man im Blick behalten sollte. Es gibt keine Gewichtsspanne – nur eine einzige Konfiguration, keine leichtere Version. Wer für lange Matches einen leichteren Padelschläger braucht, sollte sich woanders umsehen.
Mit welchem Doppelpartner harmoniert er am besten?
Mit einem Angreifer. Der Gravity Pro trägt den Aufbauspieler: Er hält lange Ballwechsel durch, patzt in der Verteidigung nicht und bereitet den Ball vor. Hat dein Partner den Punch, hast du den Spielaufbau.
Auch im Duo aus zwei Kontrollspielern funktioniert er, aber die Matches werden lang. Gut zu wissen, bevor man einsteigt.
Fazit
Der Head Gravity Pro 2024 hält exakt das, was sein technisches Profil verspricht: überragende Kontrolle in der Verteidigung, solide Schläge im Angriff, ohne ein reiner Powerschläger zu sein, und ein Sweet Spot, der mehr verzeiht, als sein fortgeschrittenes Niveau vermuten lässt.
Es ist ein ehrlicher Padelschläger. Er gibt dir keine Power, die du nicht hast, aber er lässt dich auch nicht im Stich, wenn der Ball schlecht ankommt. Für Turnierspieler, die Punkte durch unerzwungene Fehler statt durch fehlende Schlagkraft verlieren, ist er ein klarer Kauf.
Im Sortiment der Marke
Im Sortiment von Head bewegt sich der Gravity Pro in der Mittelklasse ab 139.95€ und bietet ein konkurrenzfähiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einer Gesamtbewertung von 8.4/10 zählt er zu den besten Kontroll-Schlägern, die wir getestet haben.
Häufige Fragen
Für welches Spielniveau ist der Head Gravity Pro 2024?
Der Head Gravity Pro 2024 richtet sich an Fortgeschrittene. Verlangt gefestigte Technik und ist nicht für Anfänger empfehlenswert.
Wie viel wiegt der Head Gravity Pro 2024?
Der Head Gravity Pro 2024 wiegt 365g laut Herstellerangaben.
Welche Bewertung hat der Head Gravity Pro 2024 bei PadelTestLab?
Der Head Gravity Pro 2024 erreicht 8.4/10 in unserem Test, basierend auf Power, Kontrolle, Ballausgang, Handlichkeit und Sweet Spot.
Was kostet der Head Gravity Pro 2024?
Aktueller Preis des Head Gravity Pro 2024: 139.95€ – 240€, im Vergleich von 3 Shops in unserem Vergleichstool.
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