Dunlop Infinity Pro G1 Hl Black
✓Abgeglichen mit offiziellen Daten von Dunlopwie wir bewerten

PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
82/100
Preisspanne
Beschreibung
Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist
Vorteile
- ✓Das raue 3K-Carbon der Schlagfläche beißt sich bei Vibora und geschnittener Bandeja regelrecht in den Ball, und dieser Effekt hält Session für Session an, weil auch der Rahmen aus Carbon besteht und dem Scheuern am Glas besser standhält Die Power Bar, die umlaufende Gel-Führung, erlaubt es, die Massenverteilung Richtung Angriff oder Verteidigung zu verschieben, ohne den Schläger zu wechseln oder improvisiert Blei am Kopf anzubringen Der Carbon-Kern versteift die Brücke und sorgt für eine knackig-direkte Rückmeldung beim Treffmoment: Der Ball geht bei Blockvolleys und flachen Schmetterbällen Richtung Gitter genau dorthin, wohin man ihn schickt Die mittlere Balance dieser 360-375 g schweren Tropfenform lässt den Schläger bei der hohen Volley und beim Griffwechsel erstaunlich schnell drehen – für ein so hartes Härteprofil eher ungewöhnlich Der Super-Flex-Kern mittlerer Dichte vergrößert den Sweet Spot spürbar, mehr als man es von einem derart wettkampforientierten 38-mm-Profil erwarten würde
Nachteile
- ✗Der EVA-Kern mittlerer Härte verlangt eigenes Armtempo: Bei defensiven Bällen ohne Beinarbeit gibt der Schläger wenig zurück und zwingt dazu, den Lob technisch selbst aufzubauen, statt sich auf den Ballabsprung des Kerns zu verlassen Die schwächste Disziplin ist der Ball von der Wand – niedrige, tote Bälle in der Ecke verlangen, den Schlag konsequent zu begleiten; wer stehen bleibt, dessen Ball stirbt im Netz Die raue Schlagfläche ist ein Verschleißteil: Wer vier- bis fünfmal pro Woche spielt, merkt, dass die Körnung schneller an Grip verliert als eine glatte Oberfläche Außerhalb des fortgeschrittenen Levels bestraft die Kombination aus 38 mm, mittlerem Kern und Carbon dezentrale Treffer mit spürbarer Vibration im Unterarm
PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
82/100
Der Dunlop Infinity Pro G1 Hl Black richtet sich an fortgeschrittene Spieler mit gefestigter Technik, die mehr Leistung suchen, aber noch nicht zu reinen Turnierschlägern wechseln. Die Tropfenform verschiebt den Sweet Spot leicht nach oben und schafft ein Gleichgewicht zwischen Kontrolle und Power. Die mittlere Balance sorgt für ein ausgeglichenes Verhalten zwischen Grundlinie und Volley. Sein Gewichtsbereich von 360-375g ordnet ihn in die Gruppe der mittelgewichtigen Schläger ein, am verbreitetsten unter Amateurspielern.
Dunlop Infinity Pro G1 Hl Black: Tropfenform-Padelschläger mit Power Bar und Carbon-Kern
Der Dunlop Infinity Pro G1 Hl Black vereint in einer 360-375 g leichten Tropfenform drei technische Entscheidungen, die selten zusammen auftreten: eine Carbon-Schlagfläche aus rauem 3K-Gewebe, einen EVA-Kern Super Flex mittlerer Dichte und einen umlaufenden Gel-Kanal namens Power Bar. Der 38-mm-Rahmen und die mittlere Balance runden ein Wettkampfprofil ab, das sich weder klar für puren Ballabsprung noch für rohe Power entscheidet.
Das matte Finish in Grau- und Schwarztönen mit blauen Akzenten wirkt unauffällig, doch entscheidend ist, was darunter steckt: Schlagflächen und Rahmen aus Carbon – eine Wahl, die dem Verschleiß durch Glaskontakt und lange Trainingseinheiten standhalten soll.
Was bringt die Power Bar der Infinity Pro G1 wirklich?
Die Power Bar ist ein Gel-Kanal, der rund um den Schlägerkopf verläuft und die Gewichtsverteilung zwischen Angriff und Verteidigung verändert. In der Praxis heißt das: Derselbe Rahmen fühlt sich je nach Grifftechnik und Treffpunkt anders an. Wandert der Treffpunkt nach oben Richtung Kopf, agiert der Schläger offensiver; bleibt man mittig, gewinnt er an defensiver Stabilität.
Magie ist das nicht – die Balance bleibt mittig, aus der Tropfenform wird kein Diamant. Aber es erklärt, warum sich dieser Padelschläger in zwei Spielweisen behauptet, wo andere harte Modelle nur eine beherrschen.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Form | Tropfenform |
| Gewicht | 360-375 g |
| Balance | Mittig |
| Schlagfläche | 3K-Carbon |
| Oberfläche | Rau |
| Kern | EVA mittlere Dichte (Super Flex) |
| Rahmen | 38 mm |
| Technologien | Power Bar, Carbon-Kern |
| Spielniveau | Fortgeschritten |
| Spielstil | Vielseitig |
3K-Carbon und steifer Kern: Warum die Rückmeldung so direkt ausfällt
3K ist ein offen gewebtes Carbon-Gewebe, flexibler als dichtere Gewebearten. Dunlop gleicht das mit zwei Elementen aus, die dort Steifigkeit zurückgeben, wo es zählt: dem Carbon-Kern, der die Brücke versteift und die Torsion reduziert, sowie dem Carbon-Rahmen selbst.
Auf dem Platz zeigt sich das in einer kurzen, sauberen Reaktion. Der Ball bleibt nicht auf der Schlagfläche kleben, sondern verlässt sie schnell, mit kurzer Kontaktzeit und sehr klarer Rückmeldung im Treffmoment. Bei Blockvolleys im Mittelfeld sorgt das für Tiefe, ohne den Schwung öffnen zu müssen.
Die raue Schlagfläche macht sich beim Anschneiden richtig bemerkbar. Bei der cross gespielten Vibora greift die Körnung den Ball so weit, dass der Aufsprung Richtung Gitter abdreht, statt gerade zu bleiben. Bei der geschnittenen Bandeja hilft der Effekt dabei, den Ball nach dem Aufsprung flach absterben zu lassen.
Wie er sich Schlag für Schlag verhält
Smash. Die große Stärke dieses Modells. Der flache Smash Richtung Gitter kommt mit der Power, die man von einer 38-mm-Tropfenform erwartet, und der Smash über die Bande gewinnt durch die Steifigkeit des Kerns an Präzision: Die Fläche verzieht sich auch bei leicht dezentralen Treffern zur Spitze hin nicht.
Bandeja und Vibora. Hier greift die Kombination aus mittiger Balance und moderatem Gewicht gut. Der Schläger dreht in der Vorbereitung schnell und lässt sich in der Treffhöhe fein justieren, ohne dass man Masse vor der Hand herzieht.
Defensive und Ball von der Wand. Die anspruchsvollste Seite. Der mittelharte Kern schenkt keinen Ballabsprung: Bei Lobs aus dem Hintergrund ohne Beinarbeit gibt der Schläger weniger zurück, als es eine weichere Gummimischung tun würde, und man muss den Schlag technisch selbst vollenden. Bei toten Bällen dicht am Glas landet der Ball zu kurz, wenn man den Schwung nicht konsequent durchzieht.
Volleys. Die Komfortzone. Die direkte Rückmeldung und die Stabilität des Rahmens ergeben eine sehr verlässliche Blockvolley, und die Körnung erlaubt es, die niedrige Volley mit Vertrauen anzuschneiden.
Für welches Niveau ist der Dunlop Infinity Pro G1 Hl Black gedacht?
Er richtet sich an fortgeschrittene bis wettkampforientierte Spieler mit gefestigtem Armtempo. Der Grund ist konkret: Der 38-mm-Rahmen und der mittelharte Kern übertragen sehr viel Information aus dem Treffmoment – das belohnt zentrale Treffer und bestraft alles andere mit Vibration. Im mittleren Spielniveau macht sich der fehlende Ballabsprung in der Defensive bei jedem Punkt bemerkbar.
Das vielseitige Profil passt gut zum Rückhand-Spieler, der zwischen Ballaufbau und Angriff wechselt, eher als zum reinen Punktemacher, der nur definieren will. Als Doppelpartner funktioniert er gut mit einem defensiv geprägten Mitspieler, der die langen Ballwechsel trägt, während dieser Schläger den hohen Ball löst.
Drei Punkte, die über die Kaufentscheidung entscheiden
- **Dein Armtempo.** Wer selbst Power erzeugt, bekommt von der mittelharten Gummimischung Kontrolle und Präzision zurück. Wer darauf angewiesen ist, dass der Schläger schiebt, wird sich schwertun.
- **Wie oft du spielst.** Die raue Schlagfläche ist ein Verschleißteil; bei fünf Spieltagen pro Woche nutzt sich die Körnung schneller ab als bei einer glatten Oberfläche.
- **Ob dir die verstellbare Gewichtsverteilung wichtig ist.** Die Power Bar ist ein echtes Argument für alle, die innerhalb des Matches ihre Rolle wechseln.
Fazit
Der Infinity Pro G1 Hl Black ist ein ehrlicher Wettkampfschläger: überdurchschnittliche Kontrolle für sein Profil, genug Power im hohen Ball und eine raue Schlagfläche, die den Effet wirklich arbeiten lässt. Bezahlt wird das beim Ballabsprung – dieser Padelschläger fordert, statt zu assistieren.
Wer einen vielseitigen Padelschläger sucht, der Fehler nicht kaschiert, aber den Angriff auch nicht bremst, und akzeptiert, dass die Defensive mehr von der eigenen Technik als vom Kern abhängt, liegt hier richtig. Wer beim Lob aus dem Hintergrund Unterstützung braucht, findet mit einem weicheren Kern die entspanntere Alternative.
Im Sortiment der Marke
Im Sortiment von Dunlop gehört der Infinity Pro G1 Hl Black ab 69.95€ zu den zugänglichsten Optionen — ideal für Einstieg oder Test ohne große Ausgabe. Mit einer Gesamtbewertung von 8.0/10 zählt er zu den besten Allround-Schlägern, die wir getestet haben.
Häufige Fragen
Für welches Spielniveau ist der Dunlop Infinity Pro G1 Hl Black?
Der Dunlop Infinity Pro G1 Hl Black richtet sich an Fortgeschrittene. Verlangt gefestigte Technik und ist nicht für Anfänger empfehlenswert.
Wie viel wiegt der Dunlop Infinity Pro G1 Hl Black?
Der Dunlop Infinity Pro G1 Hl Black wiegt 360-375g laut Herstellerangaben.
Welche Bewertung hat der Dunlop Infinity Pro G1 Hl Black bei PadelTestLab?
Der Dunlop Infinity Pro G1 Hl Black erreicht 8.0/10 in unserem Test, basierend auf Power, Kontrolle, Ballausgang, Handlichkeit und Sweet Spot.
Was kostet der Dunlop Infinity Pro G1 Hl Black?
Aktueller Preis des Dunlop Infinity Pro G1 Hl Black: 69.95€, im Vergleich von 1 Shop in unserem Vergleichstool.
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