Dunlop Gravity 2025
✓Abgeglichen mit offiziellen Daten von Dunlopwie wir bewerten

PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
78/100
Preisspanne
Beschreibung
Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist
Vorteile
- ✓Der PRO TOUCH-Kern aus mittelhartem EVA sorgt dafür, dass der Ball beim Wandausstieg und beim defensiven Lob wie von selbst herauskommt, ohne dass man den Schlag bis zum Ende begleiten muss Die Tri-Max-Verstärkung, verankert an drei Punkten der Schlägerbrücke, bremst die Verdrehung bei Blockvolleys auf Körperhöhe – genau dort, wo sich ein 38-mm-Tropfen sonst gerne dreht Das Extra Grip-Finish auf der gemischten Carbon-Grafit-Schlagfläche beißt sich beim geschnittenen Vibora und bei der Bandeja mit Kick regelrecht in den Ball – der Grip ist schon im ersten Satz spürbar Das 38-mm-Profil bei 360-375 g Gewicht hält die Handlichkeit trotz der Power-Ausrichtung hoch: Der Schläger kommt schnell an die Volley und lässt improvisierte Smashs zu
Nachteile
- ✗Der Sweet Spot sitzt Richtung Kopf versetzt und fällt kompakt aus: Treffer im Zentrum wirken gedämpft und zwingen zur Korrektur der Schlaghöhe Bei mittelhartem EVA und so großzügigem Ballabsprung schießt der Spieler, der flach und hart schlägt, beim Remate por 3 zunächst über das Ziel hinaus, bis er die Tiefe kalibriert hat Kein Schläger für Einsteiger: Er verlangt eine gefestigte Technik, um die Power zu nutzen, ohne die Platzierung beim Aufschlag-Return zu opfern Der Gewichtsbereich von 360-375 g lässt wenig Spielraum für alle, die einen leichten Padelschläger suchen: In langen Matches macht sich das obere Ende des Bereichs im Arm bemerkbar
PADELTESTLAB SCORE
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78/100
Der Dunlop Gravity 2025 richtet sich an fortgeschrittene Spieler mit gefestigter Technik, die mehr Leistung suchen, aber noch nicht zu reinen Turnierschlägern wechseln. Die Tropfenform verschiebt den Sweet Spot leicht nach oben und schafft ein Gleichgewicht zwischen Kontrolle und Power. Sein Gewichtsbereich von 360-375g ordnet ihn in die Gruppe der mittelgewichtigen Schläger ein, am verbreitetsten unter Amateurspielern.
Dunlop Gravity 2025 im Test: der 38-mm-Tropfen, der den Ball aus der Wand katapultiert
Die Dunlop Gravity 2025 ist der Tour-Schläger von Juani Mieres, und ihr Konzept lässt keinen Interpretationsspielraum: Tropfenform, 38-mm-Rahmen, PRO TOUCH-Kern aus mittelhartem EVA, Schlagflächen aus Carbon und Grafit mit strukturiertem Finish sowie ein Gewicht von 360-375 g. Alles ist auf einen fortgeschrittenen Spieler zugeschnitten, der zuschlagen will, ohne auf Handlichkeit zu verzichten.
Das Auffällige an diesem Modell ist nicht die reine Wucht, sondern woher sie kommt. Die Gravity liefert einen Ballabsprung, der deutlich über dem liegt, was man von einem Angriffsschläger erwarten würde – und das verändert, wie man defensive Schläge spielt.
Technische Daten der Dunlop Gravity 2025
| Technisches Detail | Wert |
|---|---|
| Form | Tropfen |
| Gewicht | 360-375 g |
| Schlagfläche | Gemischt (Carbon und Grafit) |
| Kern | Mittelhartes EVA — PRO TOUCH |
| Rahmen | 38 mm |
| Oberfläche | Sandig |
| Technologien | Tri-Max, Extra Grip |
| Level | Fortgeschritten |
| Spielstil | Power |
Was bringt der PRO TOUCH-Kern aus mittelhartem EVA wirklich?
Ein mittelhartes EVA ist weder ein weicher Einsteiger-Schaum noch ein knallharter Wettkampfblock. Es liegt genau in dem Bereich, in dem der Ball gerade so tief eindringt, dass das Material arbeitet und Energie zurückgibt, ohne dass der Arm für eine zu trockene Antwort bezahlt.
Bei der Gravity übersetzt sich diese mittlere Dichte in etwas ganz Konkretes: Der Ball kommt praktisch von allein heraus. Beim niedrigen Wandausstieg, wenn man gerade so hinkommt und den Arm nicht beschleunigen kann, befördert der Schläger den Ball aus der Gefahrenzone. Beim defensiven Lob aus dem Hintergrund erreicht man die gegnerische Grundlinie, ohne forcieren zu müssen.
Diese Großzügigkeit hat ihren Preis. Wer an harte EVA-Kerne gewöhnt ist und den flachen Smash bestraft, schießt die ersten Bälle über das Ziel hinaus, bis er sich eingespielt hat. Das ist kein Mangel des Schlägers, sondern eine reale Eingewöhnungsphase, mit der man rechnen sollte.
Tri-Max und Extra Grip: Wofür ist was gut?
Tri-Max ist die Weiterentwicklung der Tri-Bar-Verstärkung: eine 3D-Struktur, die an drei Punkten der Schlägerbrücke verankert ist. Ihre Aufgabe ist die Kontrolle der Torsion. Bei einem 38-mm-Tropfen mit kopflastiger Gewichtsverteilung neigt ein außermittiger Treffer dazu, den Kopf zu verdrehen; die dreifache Verankerung reduziert diese Drehung und vermittelt ein Kontrollgefühl, das die Form allein nicht liefern würde.
Am deutlichsten spürt man das bei der Blockvolley auf Brusthöhe gegen einen kraftvollen Smash sowie beim Vibora, der schon in der Abwärtsbewegung des Schlägers getroffen wird.
Extra Grip ist das abrasive Finish der Schlagflächen. Es bringt sowohl im Angriff als auch in der Defensive zusätzlichen Effet: Die Bandeja mit Kick springt nach dem Aufprall höher, und der geschnittene Vibora bleibt dicht an der Seitenscheibe kleben. In Kombination mit der sandigen Oberfläche ist der Grip von der Art, die man schon im ersten Ballwechsel spürt.
Die Schlagflächen kombinieren Carbon und Grafit mit einer mehrdimensionalen Lochung, die den Luftstrom reguliert und den Schläger im Moment des Smashs stabilisieren soll.
Für welches Level eignet sich die Dunlop Gravity?
Kurze Antwort: für fortgeschrittene Spieler mit gefestigter Technik. Die Gravity verlangt eine präzise Treffposition, denn der Sweet Spot ist kompakt und Richtung Kopf verschoben – Power bei Smash und Volley hat Vorrang vor Fehlertoleranz. Ein Spieler im Mittelfeld findet hier einen schnellen, aber bei tiefen Treffern wenig nachsichtigen Schläger.
Das Profil, das am besten passt:
- **Rückhand-Spieler**, der per Remate por 3 abschließt und mit der Bandeja konstante Tiefe sucht.
- **Schneller Netzspieler**, der einen handlichen Schläger für die Reaktionsvolley braucht, keinen trägen 38-mm-Panzer.
- **Vielspieler in der Defensive** – wer es zu schätzen weiß, dass der Schläger den Wandausstieg löst, wenn man spät dran ist.
Nicht geeignet für alle, die einen reinen Kontrollschläger suchen, um den Punkt geduldig aus dem Hintergrund aufzubauen: Der Charakter der Gravity ist offensiv, und der Sweet Spot verzeiht keine Ausrutscher.
Wie sie sich bei den einzelnen Schlägen schlägt
Remate por 3. Hier liegt das Verkaufsargument. Trifft man im oberen Bereich des Tropfens, schickt die Kombination aus 38-mm-Rahmen und einem Gewicht im Bereich von 375 g den Ball mit Wucht an die Scheibe. Entscheidend ist, hoch zu treffen: Zwei Zentimeter tiefer angesetzt, dämpft den Schlag spürbar ab.
Bandeja. Das Extra Grip erlaubt selbstbewusstes Schneiden und hält den Ball nach dem Aufprall niedrig. Die Handlichkeit hilft, auch unbequeme Bandejas über Schulterhöhe zu erreichen.
Vibora. Einer der besten Schläge dieses Padelschlägers. Die Tropfenform konzentriert die Masse genau dort, wo der Vibora getroffen wird, und die sandige Textur hält den Seiteneffet.
Defensive und Wandausstieg. Dank PRO TOUCH komfortables Terrain. Das ist das Merkmal, das dieses Dunlop-Modell von anderen Angriffs-Tropfen unterscheidet, die Defensivspieler sonst gerne bestrafen.
Volleys. Wendig bei der Reaktionsvolley, solide bei der Blockvolley dank Tri-Max. Bei der körpernahen Abschlussvolley muss man die Treffhöhe im Auge behalten.
Fazit: Power mit Sicherheitsnetz in der Defensive
Die Dunlop Gravity löst ein typisches Spannungsfeld bei 38-mm-Tropfen: hart zuschlagen, ohne verloren dazustehen, wenn man ins Hintere gedrängt wird. Der PRO TOUCH-Kern liefert dieses Sicherheitsnetz, und der Tri-Max hält die Struktur bei den außermittigen Treffern zusammen, die die Form selbst provoziert.
Der Preis dafür ist ein kompakter, nach vorne verschobener Sweet Spot, der Präzision verlangt, sowie ein Gewichtsbereich von 360-375 g, der für alle, die einen leichten Schläger suchen, ungeeignet ist. Wer viel remattiert, den Vibora einsetzt und lange Defensivphasen durchsteht, ist mit diesem Modell gut bedient. Wer vor allem Fehlertoleranz sucht, sollte sich woanders umsehen.
Im Sortiment der Marke
Im Sortiment von Dunlop gehört der Gravity ab 59.95€ zu den zugänglichsten Optionen — ideal für Einstieg oder Test ohne große Ausgabe. Mit einer Gesamtbewertung von 8.0/10 ist er eine solide Wahl in seiner Preisklasse.
Häufige Fragen
Für welches Spielniveau ist der Dunlop Gravity 2025?
Der Dunlop Gravity 2025 richtet sich an Fortgeschrittene. Verlangt gefestigte Technik und ist nicht für Anfänger empfehlenswert.
Wie viel wiegt der Dunlop Gravity 2025?
Der Dunlop Gravity 2025 wiegt 360-375g laut Herstellerangaben.
Welche Bewertung hat der Dunlop Gravity 2025 bei PadelTestLab?
Der Dunlop Gravity 2025 erreicht 8.0/10 in unserem Test, basierend auf Power, Kontrolle, Ballausgang, Handlichkeit und Sweet Spot.
Was kostet der Dunlop Gravity 2025?
Aktueller Preis des Dunlop Gravity 2025: 59.95€, im Vergleich von 1 Shop in unserem Vergleichstool.
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